Verdiente Genossin geehrt

© SPD-Kreistagsfraktion

Gisela Höfer heißt die diesjährige Preisträgerin der Schmidt-Nienhagen-Medaille. Die Geisweiderin nahm am Samstag die Medaille und Urkunde vom SPD-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag Siegen-Wittgenstein, Michael Sittler, entgegen. Die SPD-Kreistagsfraktion würdigt seit 2010 in jedem Jahr Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, die sich durch ihr Handeln in besonderer Weise um die Partei, um Bund, Land oder Kommunen und das Wohl ihrer Bürger verdient gemacht haben. Wie Ingmar Schiltz in seiner Laudatio vermerkte, trifft dies in besonderer Weise auf Gisela Höfer zu.

17 Jahre war sie verantwortlich für die Mitgliederverwaltung der TG Friesen, der sie seit ihrer Kindheit als Mitglied angehört. In ihrer 25jährigen Mitgliedschaft in der SPD war sie 13 Jahre als Schriftführerin des Ortsvereins Geisweid tätig, langjährige Schriftführerin des Stadtverbandes Siegen und dort auch Beisitzerin. Auch für die Bürgerhaus Geisweid gGmbH, für die ARGE der Geisweider Vereine und im Förderverein des Freibades Geisweid, deren Vorsitzende sie seit drei Jahren ist, war sie als Schriftführerin aktiv. Von 2004 bis 2009 war sie Mitglied des Kreistages, seit 2004 ist Gisela Höfer als sachkundige Bürgerin Mitglied der SPD-Fraktion im Stadtrat von Siegen. Auch als Schöffin am Amstgericht Siegen und dem Sozialgericht Dortmund engagiert sie sich seit zwanzig Jahren. Diese und weitere ehrenamtliche Tätigkeiten führten im Jahr 2016 zur Verleihung der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland an Gisela Höfer. Ingmar Schiltz hob dabei die bescheidene und freundliche Art hervor, mit der Gisela Höfer diese Ehrenämter ausübte und hartnäckig die Interessen „ihrer“ Vereine vertreten habe.

Gisela Höfer verriet in ihrer Dankesrede, dass sie 1995 nach einem langen Abend eher zufällig SPD-Mitglied geworden sei – „Manfred Schneider hat mir was zum Unterschreiben gegeben, und ein paar Wochen später kam mein Parteibuch nach Hause“ erinnerte sie sich. Sie helfe gerne, aber nicht in der ersten Reihe.