Ausstellungen in SiWi

Expressive Malerei von Karl Friedrich Wagener

12. August bis 20. September / Rathaus Wilnsdorf

Der in Niederdielfen geborene und noch heute dort lebende Karl Friedrich Wagener kommt ursprünglich aus der Werbung, seit zwanzig Jahren leitet er eine Malschule in seinem Atelier in Niederdielfen. Einige seiner Schülerinnen und Schüler haben ihre Werke bereits im Rahmen der Ausstellungsreihe „Kunst auf der Treppe“ im Rathaus präsentiert, nun ziert Wageners expressive Malerei die Ausstellungsflächen.

Karl Friedrich Wagener hat als Grafik-Designer und Illustrator sein Handwerk von der Pike auf erlernt. In Fleisch und Blut übergegangen ist ihm dabei das Arbeiten mit sogenannten „scribbles“, angedeuteten Entwürfen und Ideenskizzen, meist mit Bleistift auf Papier gezeichnet. Diese oft kleinformatigen „Kritzeleien“, so die Übersetzung aus dem Englischen, hat Wagener als künstlerisches Ausdrucksmittel seiner teils großformatigen expressiven Werke perfektioniert. Dank traumwandlerisch sicherer Zeichnung im schnellen Strich gelingt es ihm, seine kreativen Ideen so schnell wie möglich auf die Leinwand zu bannen. Denn: „das Umsetzen einer Emotion kann mit langem Vorlauf nicht gelingen“, meint Wagener. Die Ergebnisse dieses besonderen Schaffensprozesses sind noch bis 20. September während der regulären Öffnungszeiten des Rathauses Wilnsdorf zu sehen:

Montag bis Donnerstag 8.00 bis 16.00 Uhr, Freitag 8.00 bis 12.00 Uhr


 

"Inklusion exklusiv - kreativ"

2. bis 27. September / KrönchenCenter Siegen       

Nach wie vor sind Depressionen die „Volkskrankheit Nr. 1“. Immer noch gibt es viele Unsicherheiten und Ängste, wie man als Betroffener oder als Angehöriger damit umgehen kann. Und genau hier setzt das Angebot des Bündnisses gegen Depression, ein bundesweit spendenfinanzierter Zusammenschluss im psychosozialen Bereich Tätiger und Interessierter, an. Um der Krankheit Depression ein Gesicht zu geben und sie bewusst zum Thema zu machen, veranstaltet das lokale Bündnis in Siegen-Wittgenstein und Olpe wieder die Aktionswochen „Mut-Tour – Raus aus der Depression“.

Die Kunstausstellung „Inklusion exklusiv – kreativ“ kann vom 2. bis 27. September zu den Öffnungszeiten des KrönchenCenters besichtigt werden, der Eintritt ist frei.



"Leben aus der Quelle"

14. August bis 27. September / Rathaus Kreuztal

Manuela Hauptmann zeigt in ihrer Ausstellung abstrakte Acryl-Bilder, die zum Teil erstmalig in einer Ausstellung zu sehen sind.

Die ehemals in Kreuztal lebende Künstlerin malt bereits seit ihrer Kindheit und hat 2005 mit der Acrylmalerei begonnen. Reisen nach Griechenland, Israel und Ägypten dienen ihr dabei als gute Inspirationsquelle.

Für „La manouh“, wie sich Manuela Hauptmann als Künstlerin nennt, ist die abstrakte Malerei wie Singen mit Farben. Dabei hat jedes Bild seine eigene Botschaft, die es ihr selbst und den Betrachtern mitteilt. „Meines Erachtens ist es gut, die Bilder nicht nur mit den Augen des Verstandes anzuschauen, sondern mit dem Herzen, so wie es schon Antoine de Saint- Exupéry sagte“, beschreibt Hauptmann.

Neben der Acrylmalerei fertig Manuela Hauptmann auch Reliefs und zeichnet Portraits mit Bleistift und Pastellkreiden. Ihr künstlerisches Schaffen versteht sie als spirituelle Malerei, bei der sie sich von Gottes Geist leiten lässt.

Die Ausstellung im Rathausfoyer ist während der üblichen Öffnungszeiten des Kreuztaler Rathauses zu sehen.



"Käferträume & Schlossbesuche - Experimente zu Franz Kafka in Bild und Buch"

29. August bis 27. September / Teilbibliothek Unteres Schloss Siegen

Mit seinem Werk hat der deutschsprachige Schriftsteller Franz Kafka nicht nur Weltruhm erlangt, seine Erzählungen und Romane provozierten sogar die Entstehung eines eigenen Adjektivs: ‚kafkaesk‘ beschreibt – so der Duden – Schilderungen, die „auf unergründliche Weise bedrohlich“ wirken. Es ist dieses Unergründliche, was Marianne Demmer, Künstlerin und Mitglied des Hochschulrats der Universität Siegen, und den langjährigen Anglistikprofessor und ehemaligen Gründungssenator der Universität Christian W. Thomsen bereits 2018 reizte, sich mit dem Werk Franz Kafkas zu beschäftigen.

Es ist dieses Unergründliche, was Marianne Demmer, Künstlerin und Mitglied des Hochschulrats der Universität Siegen, und den langjährigen Anglistikprofessor und ehemaligen Gründungssenator der Universität Christian W. Thomsen bereits 2018 reizte, sich mit dem Werk Franz Kafkas zu beschäftigen. Nun eröffneten sie ihre gemeinsame Ausstellung „Käferträume & Schlossbesuche – Experimente zu Franz Kafka in Bild und Buch“.

2018 realisierten die beiden bereits gemeinsam in Kreuztal eine Ausstellung. Im Mittelpunkt standen zunächst Kafkas „Brief an den Vater“ (1919) und die Erzählung „Die Verwandlung“ (1912), die Demmer als Traumschilderung interpretierte und in immer neue, groteskere Verwandlungs- und Käferbilder zu transformieren wusste. Ihre Assoziationen, die sie als digitale Computerbearbeitungen – als sogenannte DigiArt – mit hellen, warmen und kräftigen Tönen umsetzt, erlauben einen kraftvollen, positiven und bisweilen humoristischen Blick auf Kafka und sein Werk. Ihr differenzierter Blick auf Kafka sieht in ihm nicht nur den Schmerzensmann, sondern auch den analysierenden und sezierenden rebellischen Geist.

Ein gemeinsamer Besuch der Passage der Teilbibliothek Unteres Schloß (US) inspirierte Demmer und Thomsen schließlich Anfang 2019 weiterführend zu der Beschäftigung mit Kafkas Romanfragment „Das Schloß“ (1922/24). So zeigen sie nun in der neuen Ausstellung „Käferträume & Schlossbesuche – Experimente zu Franz Kafka in Bild und Buch“, wie sich Traumwelten, Käfer und wechselvolle Schlossgeschichte durch Thomsens Texte und Demmers Bilder zu einem Dialog zwischen Raum, Kunst, Literatur und Wissenschaft verzahnen lassen.


"Lesen und Schreiben öffnet Welten"

9. bis 29. September / Stadtbibliothek Kreuztal

Ziel ist es, dieses wichtige Thema in der Mitte der Gesellschaft zu bringen, Lernangebote in

der Region Südwestfalen bekannter zu machen und das soziale Umfeld zu sensibilisieren.

Die Ausstellung ist damit ein weiterer Baustein bei der Herstellung von Öffentlichkeit durch

eine Beteiligung an der bundesweiten Kampagne „Besser lesen und schreiben“. Mittlerweile

ist auch die Einrichtung einer neuen Medienecke als Selbstlernzentrum in der Kreuztaler

Stadtbibliothek abgeschlossen.

"Martin Herchenröder"

20. Juni bis 2. Oktober / Galerie hell der Fakultät II Bildung - Architektur - Künste der Universität Siegen

Im Zentrum der Ausstellung stehen Manuskripte von Herchenröder, im Schaufenster liegen Originale und es gibt Audiostationen mit Herchenröders Musik.

Der Komponist Martin Herchenröder sagt „was mich berührt, wird Musik“; und der Organist Herchenröder fügt an: „mein Instrument ist die Orgel“. Herchenröders Orgelmusik weitert die tonale Ästhetik der Orgel, macht neue Klang- Erfindungen - Transformationen - Kompositionen. Herchenröders Musik ist nicht strukturelles Experiment, sondern sprachfähige künstlerische Form. Seine Musik ist kommunikativ, erzählt durch episch orchestrale Werke und in Fragmenten - Splittern, von denen er sagt: sie sind ... „eine Reduktion von Ausdehnung und Mitteln, aber keine Reduktion des Expressiven - eher im Gegenteil, denn im Kleinen erscheint die Emphase großer Werke kondensiert oder konzentriert“ ...

Die Galerie hell befindet sich im Raum PB-A 120/3, unweit davon der Vortragsraum I00I (1. Stock) auf dem Campus Paul-Bonatz-Straße 9-11 in Siegen.



"Ungesehen - Lebensgeschichten von Sinti und Roma in Nordrhein Westfalen"

24. September bis 4. Oktober / Kreishaus-Foyer Siegen

Über Sinti und Roma wissen viele Menschen heutzutage immer noch sehr wenig und einige Vorurteile halten sich hartnäckig. Die Vielfalt der Lebenswege, die die in Deutschland lebenden Sinti und Roma beschreiten, ist vielen Menschen unbekannt. Doch warum ist das so? Warum kennen wir nicht die Anwältin, den Flüchtling, die Zugewanderten, den Journalisten, den Dirigenten, die Frau, die um ihre Kinder kämpft?

Die Ausstellung „Ungesehen – Lebensgeschichten von Sinti und Roma in Nordrhein-Westfalen“ geht diesen Fragen auf den Grund.

Die Ausstellung möchte der oft unbekannten Volksgruppe „ein Gesicht“ geben. Die 21-jährige Nadine Mena Michollek ist zum Beispiel eines dieser Gesichter. Die Studentin und freie Journalistin zeigt, wie sich die Vorurteile und die damit verbundene fehlende Anerkennung durch die Jahrhunderte alte Geschichte der Roma und Sinti in Europa und Deutschland ziehen. „Wir wünschen uns lediglich ein normales Leben. Die Erlaubnis zu arbeiten und für uns selbst zu sorgen. Wir fiebern dem Tag entgegen, an dem das möglich wird“, sagt Berufsmusiker Goran Jovanovic, dessen Geschichte ebenfalls Thema der Ausstellung ist.

Öffnungszeiten der Ausstellung Montag bis Donnerstag: 7:30 bis 18 Uhr / Freitag: 7:30 bis 15 Uhr


SZENENWECHSEL XLV Mirjam Elburn – You can’t hide anymore

4. Juli bis 4. Oktober / Kulturbahnhof Kreuztal

Ausgangspunkt für Mirjam Elburns Arbeiten sind die Eindrücke aus zwei Künstler-Residenzen: zum einen in Tétouan, Marokko und zum anderen in Castilblanco de los Arroyos (Sevilla / Andalusien). Zu diesen Eindrücken zählen die üppigen Stoffe auf Basaren, verhüllende, fließende Gewänder oder eben jene Ausbrüche von Vorhängen an Fenstern und Teppiche an Balkongeländern, wie sie Mirjam Elburn in ihren marokkanischen Fotoserien from windows and rooftops untersucht.



"UniverCity - Stadt und Universität"

1. bis 8. Oktober 2019 / Sparkasse Siegen

In der Siegener Innenstadt nimmt das Projekt „Uni in die Stadt“ immer konkretere Züge an. Die Universität Siegen möchte mit zwei weiteren Fakultäten in die City ziehen. Neben der Fakultät „Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsrecht“ sollen auch die Philosophische Fakultät und die Fakultät Bildung-Architektur-Künste hier ihre neue Heimat finden. Im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs möchten Universität und Stadt Siegen das Projekt gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern weiterentwickeln. Zum Auftakt dieses Prozesses ist in den Räumen der Sparkasse Siegen die Wanderausstellung „UniverCity“ zu sehen.

Die Ausstellung veranschaulicht die historische Entwicklung des Universitätsbaus vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Welche Gebäudetypen waren in den unterschiedlichen Epochen jeweils „in Mode“ und wie waren die Universitäten in die städtebaulichen Strukturen eingebunden? Die Ausstellung, die 2013 am Städtebau-Institut der Universität Stuttgart konzipiert wurde, zeigt auch aktuelle Entwicklungen und Visionen auf und bietet somit zahlreiche Anregungen für die Diskussion über die Weiterentwicklung verschiedener Universitätsstandorte in Deutschland.



"Verlorengegangene Berufe"

20. September bis 10. Oktober / Rathaus Weidenau

Durch die Industrialisierung, Automation und das Zeitalter der IT-Entwicklung gingen viele Berufe verloren. Diese Entwicklung ist nicht mehr aufzuhalten und droht weiterhin, dutzende Berufe zu verdrängen.

Ziel der Fotoausstellung ist es, verlorengegangene Berufe im Bild festzuhalten und den Betrachtern vorzustellen. Dazu sollen einige Berufe (z.B. Hufschmied, Galvanisator von Kupfertöpfen, Schuhmacher oder Bergmann) aus dem nordwestlichen Gebiet der Türkei um Zonguldak und der Montanregion Siegerland verglichen werden, um Parallelen hervorzuheben.

Zu sehen während der Öffnungszeiten des Weidenauer Rathauses



"Einzig ART ig" von Britta Sembowski

14. September bis 25. Oktober / Bibliothek Neunkirchen

Bereits seit 17 Jahren beschäftigt sich die Künstlerin mit der Malerei. In der Region hat sie u.a. in der Bibliothek Neunkirchen, der Sparkasse Burbach-Neunkirchen, der Alten Vogtei Burbach, im Fiester-Hannes Burbach-Holzhausen und in einigen Schaufenstern des örtlichen Fachhandels ihre Bilder zur Schau gestellt. Sogar an der holländischen Grenze schmückten ihre Bilder anlässlich eines Kammerkonzerts der Musikhochschule Köln eine

alte Scheune.

Die Bilder von Britta Sembowski laden zu einer fantasievollen Reise ein, indem sie mit leichten, sanften, fast zärtlich und zerbrechlich wirkenden Formen und Geschöpfen inspirieren. „Diese Bilder entstehen ohne vorherigen Plan, einfach aus dem Gefühl und Moment heraus“, sagt die Künstlerin. Selbst sie ist oftmals erstaunt, was es in ihren Bildern alles zu entdecken gibt.

Öffnungszeiten: Montags 14 Uhr – 19 Uhr, Dienstags 8 Uhr – 16 Uhr, Donnerstags 14 Uhr – 19 Uhr, Freitags 8 Uhr – 13 Uhr



Sonderausstellung "50 Jahre Woodstock. 1969 - 2019"

12. Mai bis 27. Oktober / Internationales Radiomuseum Bad Laasphe

Günter Wack aus Battenberg präsentiert im Internationalen Radiomuseum seine Sonderausstellung „50 Jahre Woodstock“ - Exponate und Memorabilia rund um das berühmteste Rockfestival der Welt.



"Mensch und Zeit"

11. August bis 27. Oktober / Museum Wilnsdorf

Die Zeit strukturiert ganz selbstverständlich unser Leben, ein Alltag ohne Uhren und Kalender ist heute nur schwer vorstellbar. Aber war das schon immer so? Wer hat entschieden, dass das neue Jahr am 1. Januar beginnt und der Februar alle vier Jahre einen Tag länger dauert? Wie wird die Zeit gemessen, und ist die „Endzeit“, das Ende der Welt, ebenso berechenbar? Diesen und anderen Fragen geht das Museum Wilnsdorf in seiner neuen Sonderausstellung „Zeit und Mensch“ nach.

Die Ausstellung betrachtet die vierte Dimension aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. In erster Linie räumlich und technisch, indem etwa die verschiedenen Zeitzonen dieser Welt und die Geschichte der europäischen Zeitrechnungssysteme erklärt werden. Beleuchtet werden aber auch kulturelle Phänomene, wie die „Endzeit“ in der Vorstellung verschiedener Völker. 

Die Sonderausstellung kann immer mittwochs bis sonntags von 14 bis 18 Uhr besucht werden. 



"Die Macht der Gefühle"

21. September bis 31. Oktober / KrönchenCenter Siegen

Eine Ausstellung von Ute und Bettina Frevert, herausgegeben von der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, unter der Schirmherrschaft von Bundesaußenminister Heiko Maas.

Unsere Politik wird, so scheint es, zunehmend von Gefühlen bestimmt. Wir leben in Zeiten der Daueraufgeregtheit. Fakten werden durch gefühlte Wahrheiten infrage gestellt. Radikale aller Couleur finden mit einfachen Antworten auf komplexe Fragen immer mehr Zuspruch. Die politische Mitte weiß mit den aufgeheizten Emotionen oft nichts anzufangen. Sie ist von der politischen Kultur der alten Bundesrepublik geprägt, in der das Gebot der Nüchternheit galt.

Hier setzt die Ausstellung Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 / 19 an, die Ute und Bettina Frevert für die Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« (EVZ) und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erarbeitet haben. Die Schau wählt eine emotionsgeschichtliche Perspektive auf die vergangenen 100 Jahre und verdeutlicht die politische und gesellschaftliche Wirkungsmacht von Angst, Hoffnung, Liebe oder Wut.

Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 / 19 nimmt heutige Erscheinungsformen von 20 Emotionen zum Ausgangspunkt und zeigt deren historische Entwicklung im 20. Jahrhundert auf: Konjunkturen, Wandel und Kontinuitäten. Im Erinnerungsjahr 2019 wird die Ausstellung Kontinuitäten und Brüche in den Gefühlswelten veranschaulichen, die die vergangenen 100 Jahre prägten und deren Intensität heute Politik und Gesellschaft herausfordert.

Angst, Wut, Liebe, Hass, Neid, Schmerz, Freude - Gefühle sind Teil des menschlichen Alltags; sie bestimmen unser Befinden, sie sind Motivation, Begleitung aber auch Hinderungsgrund für unser Handeln.

Emotionen und ihre Konzeption sind dabei nicht statisch; sie sind abhängig von Zeit und Raum, sie sind kulturell geformt und sozial erlernt. Emotionen sind historisch wandelbar: Emotionen haben eine Geschichte.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Montag bis Freitag 9 bis 21 Uhr / Samstag 10 bis 13 Uhr / Sonn- und Feiertage geschlossen. 




"Norwegen - Magie des Nordens"

11. September bis 5. November / Sparkasse Wittgenstein Bad Berleburg

Die einzigartige Landschaft Norwegens hat den Naturfotografen Hartmut Schneider im Laufe der Jahre immer wieder magisch angezogen. Es gibt neben den spektakulären Fjorden, Wasserfällen, Gletschern und Gebirgskämmen noch so viel mehr zu entdecken. Hartmut Schneider war es ein Anreiz, Norwegen zu allen Jahreszeiten kennen zu lernen. Die Veränderung der Landschaft im Winter, das Farbspiel im Herbst oder die Blüte im Frühling sind Naturschauspiele, die er mit der Kamera eingefangen hat. 

Einen besonderen Stellenwert nimmt auch die Tierwelt in Norwegen ein: Moschusochsen im Nationalpark Dovrefjell, Papageientaucher auf der Insel Runde faszinieren den Fotografen. Neben der Natur beeindruckte auch die Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Norweger Hartmut Schneider.

Malerische Dörfer, die beeindruckende mittelalterliche Architektur der Stabkirchen und farbenfrohen Städte prägen die Reisen durch das Land. 

Hartmut Schneiders Fotografien laden ein, selbst auf Reisen zu gehen, auf der Suche nach der Magie des Nordens. 

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.15 bis 12.30 Uhr / Montag bis Mittwoch 13.30 bis 16 Uhr / Donnerstag 13.30 bis 19 Uhr




550 Jahre Asdorfer Weiher

21. September bis 3. November / 4FachwerkMittendrinMuseum Freudenberg

Sonderausstellung die an die Entstehung einer der ältesten noch bestehenden Talsperren in Deutschland erinnert.

Einst war der Weiher um ein Vielfaches größer, doch die Infrastruktur-Entscheidung für einen Damm-Bau im Asdorftal wirkt bis heute, 550 Jahre später, nach. Der Asdorfer Weiher, in seiner Ausdehnung deutlich reduziert, gilt als eine der ältesten noch erhaltenen Talsperren in Deutschland.

Das 4Fachwerk-Mittendrin-Museum erinnert mit einer Sonderausstellung an die Ereignisse und Entwicklungen ab 1469. Nicht nur die historischen Unterlagen finden in der Ausstellung ihren Wiederhall. Kurator Gottfried Theis besorgte Exponate, um Kartographie, Verkehrswege, Flora und Fauna, Stromerzeugung und nicht zuletzt um die Industriegeschichte, die sich mit dem Bauwerk verbindet, zu dokumentieren.

Der Eintritt in das ehrenamtlich geführte Museum beträgt 3 Euro. Es ist mittwochs, samstags und sonntags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet

Astrid Kajsa Nylander: Mega Widerstandskraft

22. September bis 3. November / Städtische Galerie Haus Seel

Preisträgerin Junge Kunst 2019 - Eine Ausstellung des Kunstvereins Siegen im Rahmen des KunstSommers

Der Kunstpreis „Junge Kunst“ der Stiftung der Sparkasse Siegen für Kunst und Kultur wird seit 2017 in Kooperation mit dem Kunstverein Siegen e.V. im Abstand von zwei Jahren als Preis für Künstlerinnen und Künstler am Anfang ihrer Laufbahn vergeben. Die Jury hat aus 21 Bewerbungen für 2019 Astrid Kajsa Nylander (Göteborg), Absolventin der Hochschule für Bildende Künste Hamburg, ausgewählt. Sie verbindet klassische Ölmalerei mit Performances und Musik. Ihre Arbeiten reflektieren soziale Themen, insbesondere die Rolle der Frau in der Gesellschaft. Die Kunst ist formal vielschichtig und endet nicht am Bildrahmen, sondern greift in den Ausstellungsraum ein.



Reinhold Koehler: Décollages imprimés / Büchsendrucke und Objets décollagés

15. September bis 3. November / Siegerlandmuseum im Oberen Schloss

Die Ausstellung wird sich auf Konservendrucke, zerschlagene Teller und Flaschen sowie Contratexte konzentrieren. Die Arbeiten kommen schwerpunktmäßig aus dem Nachlass des Künstlers und werden durch Leihgaben aus Privatbesitz ergänzt.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Dienstag bis Sonntags 10 bis 17 Uhr / Montags geschlossen

Qulturwerkstatt - Thirty Names of Grey // Gold

27. September bis 15. November / Rathaus und Steuerbüro Friedrich Netphen

Eine Fotodoppelausstellung von Stefan Bünnig.

Die Inuit haben hundert Wörter für den Schnee. Das ist wohl das größte linguistische Märchen der Menschheitsgeschichte. Sie haben nicht mehr als wir auch: Pulverschnee, Neuschnee, Firn, Harsch, Griesel usw. 

In Afghanistan kennt man über dreißig Brauntöne. Das stimmt sicherlich. Aber längst nicht jedes Braun hat einen eigenen Namen. 

Im Siegerland jedoch sind die Menschen dem Himmel so nahe, dass sie dreißig verschiedene Arten von Grau beim Namen nennen können. So finden sich am vermeintlich tristen Winterhimmel Erscheinungen wie "Kleine Hoffnung", das gefährliche "Hungrige Grau" oder das nur im Siegerland vorkommende "Krönchen".

Im Herbst wird jeder reich! Das zeigt die Begleitausstellung "Gold". Es legt sich auf Sträucher und Wälder, den dunklen Schiefer der Häuser, ja sogar auf die Straße. Die Kamera bewahrt das flüchtige Gold, macht den Betrachter für einen Augenblick zum Millionär.

Die Künstler Stefan Bünnig und Giulia Gendolla haben die Qulturwerkstatt gegründet. Sie wird vom Land NRW durch das Programm "Dritte Orte" gefördert.

Zur Ausstellungseröffnung gibt es süße Wolken zum Naschen und Selbermachen. Die Ausstellung wird von einem bunten Programm aus Workshops und Aktionen begleitet. Die Ergebnisse werden bei der Finnissage am 15. November präsentiert.




"Besondere Augenklicks"

15. August bis 15. November / Rathaus Hilchenbach

Die „Fotogemeinschaft mit Herz“ - ein Zusammenschluss von Hobbyfotografinnen und Hobbyfotografen, wo jede oder jeder spezielle Schwerpunkte in der Fotografie setzt - stellt im Rathaus der Stadt Hilchenbach ihre fotografischen Werke aus, die während der täglichen Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden können.

Die Ausstellung zeigt eine bunte Auswahl von Fotografien aus allen möglichen Sparten. Makro, Landschaft, Tiere, Langzeitbelichtung und vieles mehr. Die Fotos entstehen sowohl bei Einzelshootings als auch während gemeinsamer Fotowalks, bei denen sich die Mitglieder immer gegenseitig unterstützen, mit Tipps weiterhelfen und ihre Erfahrungen austauschen. Die „Fotogemeinschaft mit Herz“ freut sich über viele Besucher im Rathaus der Stadt Hilchenbach und auch neue Mitglieder sind willkommen.

Im ersten und zweiten Stockwerk des Rathauses kann man die Ausstellung zu den Rathaus-Öffnungszeiten (Montag, Dienstag und Donnerstag 7.30 bis 16.30 Uhr und Mittwoch und Freitag 7.30 bis 12.30 Uhr) besichtigen.



"We Are Part Of Culture"

5. bis 28. November / KrönchenCenter Siegen

Die Kunstausstellung zeigt queere Persönlichkeiten von der Antike bis heute, welche die europäische Gesellschaft, unsere Kultur nachhaltig geprägt haben. Die Portraits der Persönlichkeiten wurden von national und international bekannten Künstler*innen speziell für die WAPOC geschaffen. Seit 2017 erfolgen Ausstellungen in Bahnhöfen, Museen, Firmen, Rathäusern und weiteren öffentlichen Räumlichkeiten. Sie fördert Vielfalt, Respekt und Akzeptanz. Sie schafft Vorbilder und Identifikationsfiguren, und zeigt: lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter* und queere Personen haben schon immer unsere Gesellschaft entscheidend mitgeprägt.

"We are part of culture" wurde 2017 - 2019 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben!« sowie der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.

Kurator der Ausstellung ist Projekt 100 % Mensch.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Montag bis Freitag 9 bis 21 Uhr / Samstag 10 bis 13 Uhr / Sonn- und Feiertage geschlossen.




"Nord-LICHT - Die Welt im besonderen Licht des Nordens"

26. September bis 29. November / Voksbank Wittgenstein eG Bad Berleburg

Polarlicht gehört zu den faszinierendsten Naturphänomenen der Erde, aber Nord-LICHT ist noch mehr. Je weiter man nach Norden kommt, je flacher der Winkel ist, in dem die Sonne sich bewegt, desto plastischer wird das Tageslicht. Durch den Sonnenstand und die außergewöhnlich klare Luft ergeben sich Farben von solch hoher Sättigung, dass Betrachter der Bilder dies kaum glauben mögen. Dieses Nord-LICHT kann extrem kalt sein, wie über den Eisflächen der Arktis, aber noch häufiger extrem warm, wie im Morgennebel über einem See.

Dieses Licht ist das Thema der Ausstellung Nord-LICHT. Immer wieder ist es Ausgangspunkt der fotografischen Arbeit von Klaus-Peter Kappest. Ebenso warm und erhellend ist aber auch die Begegnung mit den Menschen des Nordens.

Die Kultur der Samen und Lappländer beruht auf Naturverbundenheit und Hilfsbereitschaft. Denkweise, Lebenseinstellung und Alltag der Menschen des Nordens, die zu den indigenen Völkern gezählt werden, gibt dem Reisenden Erstaunliches mit auf den Weg. Neben dem Licht aus der Natur spielt der Wert der bedrohten Kultur des ural-ten Volkes der Sami eine zentrale Rolle in der fotografischen Arbeit von Klaus-Peter Kappest und spiegelt sich somit auch in den Bildern seiner Ausstellung. 

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.15 bis 12.30 Uhr / Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag: 14 bis 16 Uhr / Donnerstag 14 bis 18 Uhr




Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft Siegerländer Künstlerinnen und Künstler: Neu³

7. November bis 1. Dezember / Städtische Galerie Haus Seel

Die ASK stellt erstens neueste Arbeiten aus, die ausschließlich im aktuellen Jahr entstanden sind. Ein besonderes Augenmerk gilt zweitens den Arbeiten der neuen Mitglieder der ASK. Als drittes „NEU“ stellen sie ihre frisch aufgelegte Edition mit Originalgrafiken vor. 



"Faces"

5. Dezember bis 5. Januar / Städtische Galerie Haus Seel

Der Kunstkreis Siegerland (KKS) hat für seine Mitgliederausstellung das Thema „Faces“ gewählt. Das englische Wort ist vieldeutig, bezeichnet nicht nur Gesichter, sondern beispielsweise auch Oberflächen und Frontansichten. Ausgehend von dieser linguistischen Betrachtung eröffnet sich ein breites Spektrum an Darstellungen. Etwa zwei Dutzend Künstlerinnen und Künstler zeigen Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Fotografien. 



"Sehnsucht nach MEE(H)R"

7. bis 29. Februar / KrönchenCenter Siegen

Die Ausstellung mit dem verheißungsvollen Titel zeigt eine Auswahl an Arbeiten aus den letzten Kursen von Barbara Varnholt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in verschiedenen Acryltechniken ihre Bilder erstellt.

Wir alle haben eine tiefe Sehnsucht nach mehr und dem Meer in uns, da lassen Motive von der See uns träumen ... aber auch Gegenständliches und Abstraktes laden dazu ein, die Gedanken auf eine Reise zu schicken. Lassen Sie sich inspirieren und vielleicht auch dazu, mal selbst einen Malkurs zu probieren.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Montag bis Freitag 9 bis 21 Uhr / Samstag 10 bis 13 Uhr / Sonn- und Feiertage geschlossen.


Lena Henke. My Fetish Years

28. September 2019 bis 26. Januar 2020 / Museum für Gegenwartskunst Siegen

Ein grellgelber Körper, gefertigt aus wetterbeständigem, synthetischem Kautschuk – ebenso schlafender Elefant wie postmoderne Architektur; ein knallroter Huf aus Forton, changierend zwischen Pferdefuß, Baumstamm und Ziegelstein; dazu eine skulpturale Familienaufstellung in tiefviolettem Gummi gegossen – zugleich Portrait einer Sammlung figurativer Plastik des 20. Jahrhunderts.

Lena Henke (geb. 1982 in Warburg, lebt und arbeitet derzeit in New York) arrangiert ihre vielfältigen, skulpturalen Arbeiten oft in umfangreichen Rauminstallationen. Ihre Kunstwerke erinnern an Städteplanung und Land-Art, sie greifen Themen wie interhumane Beziehungen, Sexualität und Fetischismus auf. Stets unterwandert Henke dabei auf spitzfindige Weise und mit einem humoristischen Unterton die patriarchalischen Strukturen der Kunstgeschichte. Mit Strategien der Intervention, Aneignung und Kontrolle untersucht die Künstlerin ihre Werke im Verhältnis zu sich selbst und ihrem familiären Umfeld. In ihrer Formsprache finden sich Referenzen auf den Minimalismus, die sie mit surrealistischer Motivik verbindet. Auf diese Weise untersucht Henke das Straßenleben und ergründet die Ideen von Städteplanern und Stadttheoretikern wie Jane Jacobs, Roberto Burle Marx als auch Robert Moses.

Die Ausstellung „My Fetish Years“ im Museum für Gegenwartskunst Siegen versteht sich als Blick zurück nach vorn. Die bisher umfassendste Einzelausstellung der Rubensförderpreisträgerin liefert einen Überblick zu zehn Jahren künstlerischem Schaffen. Zudem werden neue Werkgruppen speziell für Siegen entstehen und künstlerische Fragestellungen mit einem Ausblick zusammengeführt.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr / Donnerstag bis 20 Uhr / Feiertage weichen ab!

Weitere Meldungen