Ausstellungen in SiWi

"Finde Dein Licht" - Ausstellung mit Fotografien von Daniela Bräutigam

23. Januar bis 23. Februar / Eremitage Franziskus Wilnsdorf

An dem Projekt „Finde dein Licht“ der Vereinigung „Klosterlandschaft Westfalen-Lippe“ beteiligt sich die Eremitage Franziskus wieder mit einer Ausstellung: Vom 23. Januar bis zum 23. Februar 2020 werden Fotogra­fien unter dem Leitgedanken „Begegnungen mit dem Licht“ von Daniela Bräutigam aus Oberdielfen gezeigt. Auf vielfältige Weise hat sie Eindrü­cke des Lichtes eingefangen. Die Ausstellung lädt ein zu Begegnungen mit der Unterschiedlichkeit. Wer sich dazu bewußt macht, dass Jesus sagt, er sei das Licht der Welt, dem wird deutlich, in welch reichem Lichtspekt­rum Jesus auf die Menschen zugeht.

Die Öffnungszeiten sind Donnerstags von 10 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 17 Uhr. Auf Anfrage kann die Ausstellung gerne zu an­deren Zeiten geöffnet werden.




Brigitte Kraemer: "Auf der Schwelle"

6. bis 26. Februar / Sparkasse Wittgenstein Bad Berleburg

Seit fast 40 Jahren betreibt der Verein "Frauen helfen Frauen e.V. Siegen" ein Frauenhaus in unserer Region. Um Frauen und ihren Kindern Schutz und Sicherheit gewähren zu können, ist der Standort des Frauenhauses nicht öffentlich. Durch diese Verborgenheit und Anonymität müssen alle, die sich für Frauenhäuser interessieren, ihre eigenen Vorstellungen und Bilder entwickeln. 

Mit der Fotoausstellung „Auf der Schwelle“ möchten der Verein und die Stadt Bad Berleburg trotzdem Einblicke in das Leben im Frauenhaus geben. 

Bereits in den 80er Jahren hat die Fotografin Brigitte Kraemer ihr fotografisches Werk begonnen, das das Leben der Bewohnerinnen im Frauenhaus respektvoll bis in die heutige Zeit porträtiert. Brigitte Kraemer zeigt die Frauen auf eine Art, die dem Versuch entgegentritt, diese als „Andere“ wahrzunehmen. Sie sind Frauen, Heldinnen des Alltags, sie scheitern, sie sind mutig, stark, traurig, nachdenklich, fröhlich und eigenwillig.

Nicht zuletzt können diese Fotos betroffenen Frauen Mut machen und Wege hin zu einem gewaltfreien Leben aufzeigen.

Die Ausstellung ist bis zum 26. Februar zu sehen - montags bis freitags von 8.15 Uhr bis 12.30 Uhr, montags bis mittwochs und freitags auch von 13.30 Uhr bis 16 Uhr und donnerstags von 13.30 Uhr bis 19 Uhr.



Jürgen Armenat: "Point of View - Alles nur Fassade?"

4. Dezember 2019 bis 27. Februar 2020 / IHK Siegen

Mit seinem spektakulären Foto von der Siegtalbrücke gewann Jürgen Armenat den Fotowettbewerb „Brücken im Fokus– Mein Foto von der A 45“ in der Kategorie „Klassische Fotografie“,den die IHK Siegen in Kooperation mit dem Landesbetrieb Straßen NRW im Herbst 2018 ausgeschrieben hatte. Jetzt gibt Jürgen Armenat, der hauptberuflichals Head of Project Management bei der SMS group GmbH arbeitet, unter dem Titel „Point of View – Alles nur Fassade?“ mit seiner ersten Einzelausstellungin der Reihe „IHKansichten“ sein künstlerisches Debüt.

Dass Jürgen Armenat längst kein Hobbyfotograf mehr ist, sondern ein Künstler mit ganz eigenem Stil, zeigen die Fotografien der Ausstellung. Armenat sucht seine Motive überwiegend an Gebäudefassaden. Die Besucher werden viele „Fassaden“heimischer Unternehmen wiedererkennen, an denen sie täglich vorbeifahren,die sie aber auf diese spezielle Weise noch nie wahrgenommen haben. Denn Armenat sieht die Geometrie im Detail, aber auch die Brüche in strenger Geometrie, sucht die optimale Perspektive, spürt grafische Elemente undStrukturen auf, wo man sie nicht vermutet, setzt Spiegelungen gekonnt inSzene und macht mit feinem Humor Details sichtbar, die das vordergründige Erscheinungsbild eines Bauwerks oder einer Fassade komplett verändern,ohne sie groß und grell in Szene zu setzen. Denn „Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.“ Dieses Antoine de Saint-Exupéry zugeschriebene Postulat macht Jürgen Armenat in konsequenter und eindrucksvoller Weise zu seinem künstlerischen Credo.

Öffnungszeiten: Montags bis Donnerstags 8.00 bis 16.30 Uhr / Freitags 8.00 bis 15.30 Uhr



Reinhold Thor: "Abstraktes in Acryl"

20. Januar bis 28. Februar / Rathaus-Foyer Kreuztal

In seiner Kunstausstellung „Abstraktes in Acryl“ zeigt der Kreuztaler Reinhold Thor den Einsatz verschiedener Techniken der Acrylmalerei. Erstmals präsentiert Thor eine Auswahl seiner gemalten Werke im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit. Alle Besucher des Rathauses und alle an der Ausstellung Interessierten können die Arbeiten während der üblichen Rathausöffnungszeiten ansehen.

Der studierte Elektrotechniker hat als Jugendlicher die Fotografie für sich entdeckt. Im Laufe der Jahre ist daraus ein intensives Hobby geworden, welches er in mehreren Ausstellungen – darunter auch eine im Kreuztaler Rathaus-Foyer – präsentiert hat. Vor etwa sechs Jahren hat Reinhold Thor dann die Malerei für sich entdeckt. „Das Schöne an der abstrakten Malerei sind die verschiedenen Techniken, mit denen man seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Ob nur mit Farbe oder zusätzlich mit Spachtelmasse, Holz, Stoff, Papier oder auch Metallteilen; alles ist kombinierbar und gibt z.B. einer Collage ihren speziellen Ausdruck“, so Reinhold Thor.



"Sehnsucht nach MEE(H)R"

7. bis 29. Februar / KrönchenCenter Siegen

Die Ausstellung mit dem verheißungsvollen Titel zeigt eine Auswahl an Arbeiten aus den letzten Kursen von Barbara Varnholt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in verschiedenen Acryltechniken ihre Bilder erstellt.

Wir alle haben eine tiefe Sehnsucht nach mehr und dem Meer in uns, da lassen Motive von der See uns träumen ... aber auch Gegenständliches und Abstraktes laden dazu ein, die Gedanken auf eine Reise zu schicken. Lassen Sie sich inspirieren und vielleicht auch dazu, mal selbst einen Malkurs zu probieren.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Montag bis Freitag 9 bis 21 Uhr / Samstag 10 bis 13 Uhr / Sonn- und Feiertags geschlossen.



Herb Schwarz: SCHWARZ Arbeiten in Kreuztal

19. Januar bis 1. März / schaufenster-Ausstellungsfläche der Stadtbibliothek Kreuztal

Im Foyer der Bibliothek am Roten Platz präsentiert der Freudenberger Künstler Herb Schwarz Bilder und Skulpturen. Herb Schwarz sagt: „Ich bin begeistert von der klaren Architektur dieses Gebäudes, schafft diese doch eine Verbindung zu meiner Kunst“. Deshalb hat Schwarz auch Teilflächen des Treppenaufgangs in seine Ausstellung mit einbezogen.

„Nicht die Kunst ist mein Problem, sondern Dinge, welche mich von dieser abhalten“. Schwarz will damit sagen, dass Unterbrechungen im künstlerischen Schaffensprozess nicht immer willkommen sind. Unter dem doppeldeutigen Titel “SCHWARZARBEITEN“ stellt er 20 Exponate aus.

Stilistisch bewegt sich Schwarz oft im kubistischen bis surrealen Bereich. Er verarbeitet Themen aus der Realität, der Natur oder der vom Menschen geschaffenen Elemente, zerlegt diese und setzt sie zu neu erdachten Sichtweisen wieder zusammen. Einige Arbeiten zielen auf globale und sozialkritische Themen wie z.B. den Klimawandel ab. Das Bild „Der letzte Tropfen“ stellt dramatisch die Entwicklung des Klimas dar. Glühende Lava fließt einen Berg herab und mündet in einer öden Landschaft. Der letzte Vogel sitzt auf einer Stromleitung und wartet auf den „letzten“ Tropfen, der sich aus einer einsamen Wolke entwickelt.

Das Bild „After Sun exploded“ versinnbildlicht den Zustand der Erde, nachdem die Sonne ihre Energie verbraucht hat und die Erde sich zu einem Glutofen entwickelt hat. Bei dem Bild „Time out“ lässt Herb Schwarz die Zeit ablaufen und sich im tiefen Schwarz des Zifferblatts verlieren, wo sie in die Unendlichkeit verschwindet.

Herb Schwarz beschäftigt sich aber nicht nur mit Zukunftsprognosen und apokalyptischen Zuständen, sondern beleuchtet auch menschliche Stärken und Schwächen, Sehnsüchte nach Erfüllung, Selbsterfahrung. Das Motiv „Jakobsweg“ hat schon viele Menschen auf den Weg der Selbsterfahrung gebracht. Hier fasziniert der Eindruck einer unendlichen Weite zum Horizont, der gemildert wird durch den am Wegrand platzierten Steinblock, auf dem sich ein mit Obst gefüllter Korb befindet. Mit dem Schatten spendenden Baum entsteht ein fast schon wieder surrealistischer Eindruck.

Schwarz nimmt auch die menschlichen Schwächen aufs Korn. Im Bild „Emanzipation“ widmet er sich dem Thema „Schlüsselloch“. Dieses Bild stellt mit der schwarzen Bildfarbe und dem Namen des Künstlers eine Verbindung zum Ausstellungstitel her. Der Blick durch das Schlüsselloch erlaubt den Blick auf ein Ereignis ohne selbst gesehen zu werden. Schwäche Neugier?

Doch auch vor Neuem macht Schwarz nicht halt. Eine 3D-Arbeit,“Pyramidichon“ (Kunstwort), zwei Pyramiden auf einer Holzplatte aufgebaut, bemalt, entfaltet ihre Wirkung erst aus einem Abstand vom Objekt. Es ist eine optische Täuschung. Linien und Flächen, welche sich in Wirklichkeit im hinteren Teil des Kunstwerkes befinden, treten plötzlich nach vorne. Bewegt sich der Betrachter seitlich nach links und rechts, so bewegt sich scheinbar auch der Bildinhalt. Darüber zum Vergleich eine gemalte 3D-Arbeit.

Ein weiteres surreales Objekt mit dem Titel „Es werde Licht“ orientiert sich an dem Leonardo da Vinci-Motiv „Die Erweckung des Adam“. Anstelle der Erweckung des Adam wird hier eine Lampe zum Licht „erweckt“. Ein Arm streckt sich aus einer Pyramide die in einer Wüstenlandschaft steht (den Pyramiden wird von einigen Wissenschaftlern ein Energiepotential zugeschrieben). Dieser Arm berührt die Lampenfassung. Ein zweiter Arm erscheint aus dem „Himmel“ und berührt als zweites Potential die Fassung, um es „Licht werden zu lassen“.

Ausdrucksstärke ohne das Mittel der Farbe erreicht Herb Schwarz in seinen Skulpturen. Der Widerspruch zwischen dem schweren Material Edelstahl und dem leichten Eindruck der Form wird aufgehoben. Erst durch die Anordnung im Raum entsteht ein dreidimensionaler Effekt.

Herb Schwarz hat auch schon größere Objekte geschaffen, u.a. die Innengestaltung des Kreisverkehrs in Freudenberg-Niederndorf, eine übergroße 2,60 m hohe Edelstahl-Skulpturen-Gruppe.

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 10 bis 18:30 Uhr / Donnerstag 9 bis 18:30 Uhr / Sonntag 14 bis 18 Uhr




Streetart-Aktion von Jürgen Stahl: "Welcome to Slavery" oder Quo Vadis BIG DATA

1. Februar bis 10. März / Koblenzer Str. 60 (Kochs Ecke), 57072 Siegen

Eine belebte Kreuzung in der Siegener Innenstadt, hoch oben an einer Hausfassade hängt eine LED-Mediawand. Werbespots werden abgespielt. Plötzlich taucht für einen kurzen Moment eine Schwarzweiß-Grafik auf. Die Konturen eines menschlichen Kopfes sind zu sehen. Eine Hälfte des Gesichts ist schwarz, die andere schwarzweiß gestreift, die Augen - Strichcodes. Dann wird ein Text eingeblendet: "Welcome to Slavery" Willkommen in der Sklaverei? Weiter geht’s mit normaler Werbung. Was war das? Unwillkürlich stellt man sich diese Frage und bleibt leicht irritiert stehen. Unvermittelt erscheint der seltsame Kopf wieder auf dem Monitor und stört kontinuierlich die laufende Reklame. Mit normaler Werbung, das ist schnell klar, hat das nichts zu tun.

Es ist das neueste Projekt des Künstlers Jürgen Stahl, der sich vor allem mit seinen spektakulären Illuminationen einen Namen gemacht hat. Hier verlässt der „Illuminator“ ausgetretene Pfade und widmet sich dem Thema „Big Data“ mitsamt den immer deutlicher zutage tretenden negativen Auswirkungen. Dieser bewusst scharfe Kontrast zur üblichen Dauerwerbung auf dem riesigen Bildschirm an Kochs Ecke, soll sensibilisieren, vielleicht zum Nachdenken anregen und Frage aufwerfen: In was für einer Zukunft wollen wir als Gesellschaft leben und welche Optionen haben wir überhaupt, bestimmten negativen Entwicklungen der immer schneller werdenden digitalen Welt, entgegenzuwirken oder gar aufzuhalten? Wie weit ist dem Einzelnen bewusst, wie sehr diese sein Leben schon dominiert?

Ein Blick auf die chinesische Stadt Rongcheng alarmiert und zeigt auf wie sehr Georg Orwells alptraumhafte Dystopie ‚1984’ in der Gegenwart angekommen ist. Ein allgegenwärtiger Staatsapparat späht seine Bürger bis in die intimsten Bereiche aus, bewertet und belohnt wohlgefälliges Verhalten in einem Punktesystem, das zur Ächtung von Meinungs- und Verhaltensabweichlern führt.

Doch ist das eifrige Datensammeln nicht auf totalitären Staaten beschränkt. Auch in der westlichen Welt geht es nicht viel anders zu. Staatlich und private Datenkraken durchleuchten die virtuelle Welt, nicht nur Big Player wie die FANG Konzerne (Facebook, Amazon, Netflix und Google) auch unzählige kleinere Firmen und Institutionen entmündigen den Bürger und degradieren ihn zum gläsernen Konsumenten. Und wir sind dabei noch behilflich, sei es durch Nutzung des Smartphones oder beim bequemen Shoppen, von unterwegs oder zuhause. Beim Surfen durchs World Wide Web werden oft Dinge gekauft, die man gar nicht braucht, in den Social Media wie Facebook, Instagramm oder Twitter leichtfertig privateste Angelegenheiten geteilt. Die Datenjäger liegen auf der Lauer und erstellen Profile aus unserem Kaufverhalten, unseren sozialen Kontakten, unseren Vorlieben, Interessen und Hobbys, die dann an den Meistbietenden verhökert werden, mit Alexa und Co. werden den Kunden noch Abhörstationen ins heimische Nest gelegt. Alles ist nur noch smart. Smartphone, Smart Home, Smart Live . . . Doch der Preis für diese schöne neue Welt ist hoch. Denn es steht, so die Ansicht des Künstlers, nicht weniger als die Freiheit und Demokratie auf dem Spiel. Die persönliche 1 Freiheit, die Privatsphäre, das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, all das spielt in der neuen digitalen Welt anscheinend keine Rolle mehr und wird eliminiert. Der Künstler will mit seiner Arbeit auf die Diskrepanz zwischen der analogen und digitalen Welt hinweisen, unserem realen Alltagsleben und dem virtuellen Paralleluniversum, in dem es keine Privatsphäre mehr gibt. Wohin führt die Technologie, die als Befreiung angepriesen wurde und uns womöglich in die totale Kontrolle führt? Ist die Digitalisierung am Ende so unkontrollierbar wie die Atomkraft? Ist der Fortschritt in manchen Fällen nicht eher ein Rückschritt? Quo vadis, Big Data? Klar ist, was immer technisch möglich ist, wird gemacht, egal ob sinnvoll oder nicht. Doch hat der Einzelne es in der Hand, sich der Abhängigkeit von Zeit zu Zeit zu entziehen, dem virtuellen Stress kurzzeitig zu entsagen, indem er sich bewusst macht, in welcher Welt er sich eigentlich gerade befindet, Handy und Tablet ausschaltet, ohne Angst, etwas zu verpassen oder sich „ausgestoßen“ zu fühlen; die schöne alte Welt zu entdecken und Körper, Geist und Seele zu entgiften. Digital Detox, so lautet die Empfehlung des Künstlers.

Die Kunstaktion ist einen Monat lang seit dem 1. Februar auf dem Mediaboard an Kochs Ecke zu sehen. Besonderer Dank gilt dem Kreis Siegen Wittgenstein, dem Aktionsfonds Kultur der Stadt Siegen, und der Fa. LED Marketing, die, die Kunstaktion unterstützen.

Text: Mike Brück


ulrich langenbach: daneben und entsprechend

21. Januar bis 15. März / Siegerlandmuseum (Oberes Schloss) Siegen

dialog mit der sammlung des oberen schlosses & zeichnungen und mixed media in der sonderausstellung

öffnungszeiten: dienstag bis sonntag 10 bis 17 Uhr




UNI Siegen, Departement Kunst zu Gast im Kunstverein - "Zu Gast bei..."

27. Februar bis 22. März / Städtische Galerie Haus Seel

Drei Jahre lang haben Studierende des Faches Kunst der Universität Siegen an öffentlichen, privaten und institutionellen Orten in und um Siegen gezeichnet und dabei individuelle künstlerische Positionen entwickelt. „Zu Gast bei...“ zeigt eine Auswahl der Zeichnungen und setzt sie in Beziehung zu Plastiken der sechs ausstellenden Künstlerinnen (Anne Barkhausen, Sabrina Barbara Diehl, Johanna Dörr, Lina Gebhardt, Katrin Remy, Linda Schneider).

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14.00 bis 18.00 Uhr | Sonn- und feiertags 11.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 18.00 Uhr




Ausstellung zur Woche der Brüderlichkeit: „Verwüstet. Verfallen. Wiederbelebt. Synagogen aus Polen und der Ukraine“.

3. bis 22. März / Städtische Galerie Haus Seel Siegen

Zu sehen sind Fotografien von Eva Maria Kraiss (Michelbach a.d.Bilz)

Galizien – einst als „galizisches Jerusalem“ bezeichnet – sowie Podolien, Wohynien, die Bukowina und weitere Regionen Polens und der Ukraine waren über Jahrhunderte hinweg von Juden bewohnt (in manchen Orten bis zu 70% der Bevölkerung). Diese prägten die Dörfer und Städte durch ihre Religion und Kultur. Während des Zweiten Weltkriegs jedoch machten die deutschen Besatzer deren Heimat zur Hölle. Männer, Frauen und Kinder wurden durch Massenexekutionen und in den Gaskammern der Vernichtungslager grausam ermordet. Zugleich wurden sie ihres Besitzes beraubt, die „Shtetl“ vernichtet und ihre Synagogen verwüstet, zweckentfremdet oder zerstört. Nur wenige Spuren der über Jahrhunderte hinweg prägenden jüdischen Kultur sind in den erwähnten Regionen noch erhalten. Eva Maria Kraiss, die sich seit Langem mit der Dokumentation jüdischer Spuren beschäftigt, fotografierte während ihrer Reisen 2016 – 2019 ehemalige Synagogen in Polen und in der Ukraine. Sie zeigt in über 90 Aufnahmen verwüstete und endgültig dem Zerfall preisgegebene Synagogen, aber auch sorgfältig restaurierte Gotteshäuser mit Inschriften und Malereien, die inzwischen zu Museen und Dokumentationsstätten umgenutzt wurden. Andere wiederum wurden nach dem Ende der Sowjetunion, 1991, an die kleinen jüdischen Gemeinden wie in Krakau, Lemberg, Kiew oder andernorts zurückgegeben und dienen nun wieder dem Gottesdienst und der Lehre. Der weitaus größte Teil der Synagogen wurde jedoch schon während des Krieges oder kurz danach zu Fabriken, Supermärkten, Kinos, Lager- oder Wohnhäusern umgenutzt. Auch in diesen Gebäuden sind noch Spuren der ehemaligen Gotteshäuser zu entdecken. Und so erzählt jede Synagoge ihre Geschichte und die ihrer einstigen, inzwischen meist ausgelöschten Gemeinde. Text: Eva Maria Kraiss

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 14 bis 18 Uhr; Sonntag 11 bis 13 und 14 bis 18 Uhr



Studierende des Fachs Kunst der Uni Siegen: "Bilder machen Geschichte"

26. Februar bis 24. März / Teilbibliothek Campus Unteres Schloss Siegen

Anlässlich des Jubiläums "300 Jahre Unteres Schloss" eröffnet die Universität Siegen eine Ausstellung mit Ansichten von Jakob und Wilhelm Scheiner. Deren Rezeption und Wirkung, die im Mittelpunkt der Ausstellung stehen, betonen in sehr unterschiedlicher Weise die Sonderrolle, die das Untere Schloss in der Geschichte der Stadt Siegen gespielt hat.

Die Ansichten von Jakob und Wilhelm Scheiner, deren Rezeption und Wirkung im Mittelpunkt der Ausstellung stehen, betonen in sehr unterschiedlicher Weise die Sonderrolle, die das Untere Schloss in der Geschichte der Stadt Siegen gespielt hat. Der Bau des Schlosses lässt sich vereinfacht als Rahmung der vom Fürsten Johann Moritz geplanten und von dem niederländischen Architekten Maurits Post entworfenen und 1669 fertiggestellten zentralen Familiengrablege der protestantischen Linie des Hauses Nassau-Siegen verstehen. Die Exklusivität des sich gegenüber der Stadt abschließenden Komplexes unterstreicht bis heute den ursprünglich memorialen Charakter der Anlage. Die Ausstellung zeichnet nicht die komplexe Geschichte des Unteres Schlosses nach, sie konzentriert sich vielmehr auf Entstehung und Erfolg zweier Bildmotive – des um 1899 entstanden Aquarells Siegen um 1850 von Jakob Scheiner und der 1922 entstandenen Rekonstruktion des Unteren Schlosses zu Siegen um 1720 von Wilhelm Scheiner. Beide Ansichten inszenieren Blicke hinein in eine vermeintlich bessere Vergangenheit und reagieren damit auf architektonische und städtebauliche Entwicklungen, die den urbanen Kontext und die architektonische Gestalt des Unteren Schloss im 19. und frühen 20. Jahrhundert stark veränderten. Es handelt sich in beiden Fällen um erfundene Traditionen. Dem Erfolg und der Wirkung dieser bildlichen Setzungen geht die Ausstellung nach und kontextualisiert die beiden Ansichten des Unteren Schlosses in Hinblick auf die gegenwärtige Nutzung und den weiteren Ausbau der Anlage durch die Universität Siegen.  



Ausstellung der städtischen Umweltabteilung: "Wie baue ich Nistkästen selber?"

19. Februar bis 27. März / Rathaus Geisweid

Zahlreiche Infos rund um das Thema "Nisthilfen" gibt eine aktuelle Ausstellung der städtischen Umweltabteilung im Foyer des Geisweider Rathauses. Zu sehen sind unter anderem Modelle von selbst angefertigten Nisthilfen sowie Informationstafeln, die zeigen, wie mit wenig Material und etwas handwerklichem Geschick Nisthilfen für unterschiedliche Tierarten selber angefertigt werden können. Außerdem sind Bauanleitungen kostenlos erhältlich. Darüber hinaus werden auch diverse andere Bautypen von Nistkästen aus dem heimischen Fachhandel vorgestellt.

„Wer Nisthilfen aufhängt, fördert gezielt die Ansiedlung von Vögeln, beispielsweise Kohl- und Blaumeisen, Baumläufern, Staren oder sogar gefährdeten Arten wie Wasseramseln und Gartenrotschwanz“, sagt Dr. Bernhard Kraft, Leiter der städtischen Umweltabteilung. Nisthilfen verbesserten auch die Quartiersnot von anderen seltenen und geschützten Tierarten wie etwa Fledermäusen, Hornissen und Wildbienen. 

Künstliche Nisthilfen sind in der Regel dort sinnvoll, wo Naturhöhlen fehlen, weil alte und morsche Bäume nicht mehr vorhanden sind oder wo Hohlräume und Unterschlupf-möglichkeiten an Gebäuden fehlen oder beseitigt wurden. Das kann in stark durchforsteten Wäldern, aber auch in Gärten und Siedlungen der Fall sein. Ein solches „Bauprojekt“ macht nicht nur Spaß, sondern ist auch eine gute Möglichkeit, Kinder und Jugendliche mit der heimischen Tierwelt und ihren Gefährdungen vertraut zu machen. „Der Bau und die Anbringung von Nisthilfen ist damit eine wichtige Maßnahme für den Tierartenschutz“, so Kraft.

Die Ausstellung kann zu den üblichen Öffnungszeiten (montags bis freitags von 8.30 bis 12.00 Uhr, dienstags von 14.00 bis 16.00 Uhr und donnerstags von 14.00 bis 18.00 Uhr) besichtigt werden. 



Martin Sonnleitner: "Rockin'Pop Art"

2. Februar bis 28. März 2020 / Art Galerie Siegen

Der niederösterreichische Maler Martin Sonnleiter ist bekannt für seine bunten und knalligen Kunstwerke. Durch seine Malereien im Pop-Art-Stil hat er bereits international Bekanntheit erlangt und ist auf zahlreichen Ausstellungen vertreten. Seine Werke, die Porträts berühmter Persönlichkeiten aus der Musik- und Künstlerszene zeigen, bestehen aus einer Mixtur aus Emotionen und Techniken. Denn das Oeuvre des Künstlers mit der popartigen Farbflächenmalerei wird durch realistische, kubistische und expressionistische Kunsteinflüsse ergänzt und spiegelt eine Vielschichtigkeit Sonnleiters malerischen Kunst wider. Auf gekonnte Weise nähert sich Sonnleiter der abzubildenden Persönlichkeit und verfremdet ihr Gesicht durch Farbigkeit und Abstraktion, ohne dass ihr Wiedererkennungswert verloren geht. Besonders wichtig ist für den Künstler der Mensch hinter der Kunstfigur, seine Geschichte, die er künstlerisch zu ergründen versucht. Er sucht „die Schnittstelle zwischen Ikone und Person“ und gibt dabei nicht einfach die Realität wieder, sondern bildet seine eigene individuelle Interpretation eines Menschen. Das Vereinen der vermeintlich gegensätzlichen Abstraktion und Gegenständlichkeit in den Bildern von Martin Sonnleiter wiederspricht sich nicht, vielmehr entsteht eine Mixtur aus anarchischer Disharmonie durch verschiedene Ebenen, Farben, Formen, Techniken und Emotionen. „Nichts würde einen Künstler so sehr verletzen wie keine Reaktion“ lautet eine seiner Aussagen zur Kunst, die Vermittlung von Gefühl ist somit ein permanenter Bestandteil seiner Malerei.

Internet: www.artgalerie-siegen.de

 

Filmauto-Ausstellung "Von Fledermäusen und Käfern..."

16. Februar bis 29. März / Technikmuseum Freudenberg

Wer bei Fledermäusen und Käfern an einen Ausflug in die Natur denkt, liegt hier falsch. Denn diese Flattertiere und Krabbler sind stählern. Erschaffen in Hollywood-Werkstätten begeisterten sie Generationen von Kinogängern: Die Rede ist von Filmautos. Was wäre z.B. der bekannte Disney-Klassiker „Herbie“ ohne den unverwüstlichen und liebenswerten VW Käfer? Oder Batman ohne sein Batmobil, den Tumbler? In zahlreichen Filmen haben Autos und Phantasiefahrzeuge Kultstatus erreicht. Ein Grund mehr für das Technikmuseum Freudenberg, dem Thema eine eigene Ausstellung zu widmen.

Ursprünglich für die „Central Garage Automuseum“ in Bad Homburg v. d. Höhe konzipiert, entwickelte sich die Ausstellung dort zu einem echten Besuchermagneten. Auf die Fans von Filmfahrzeugen warten echte automobile Highlights. Wo sonst kann man Herbie & Co. hautnah begegnen? Da die Räumlichkeiten im Technikmuseum platzmäßig eingeschränkt sind, hat man sich für einne Querschnitt aus verschiedenen Filmen entschieden. Neben dem Käfer „Herbie“ sowie dem Batmobil „Tumbler“ aus Batman Begins wird ein extrem getunter VW Touran „Hulk“ aus Fast and the Furious – Tokio Drift zu sehen sein. Ein weiteres Highlight ist ein umgebauter TVR Sportwagen, welcher als Kamerawagen für die Parkhaus-Verfolgungsjagden in dem James Bond Film „Der Morgen stirbt nie“ eingesetzt wurde. Viele weitere Filmfahrzeuge werden multimedial in Szene gesetzt und klassische Bild-Texttafeln liefern Hintergrundinformationen zu den vierrädrigen Filmstars.

Einen besonderen Dank richtet das Technikmuseum an Dieter Dressel, der mit der „Central Garage - Automuseum“ diese Ausstellung ermöglicht hat. Aber auch den vielen nicht genannten Leihgebern und Unterstützern gilt Dank. Unterstützung fand die Ausstellung auch in der heimischen Wirtschaft. So kann die Ausstellung in enger Kooperation und mit Unterstützung des Autohauses Walter Schneider in Freudenberg präsentiert werden.

Öffnungszeiten: Sonntags von 10 bis 17 Uhr und Mittwochs von 13 bis 16 Uhr.



Studierende der Uni Siegen: "Flanieren in Siegen"

19. Februar bis 30. März / KrönchenCenter Siegen

Im Rahmen des Seminars „Flanieren in Siegen - Kulturelle Praktiken zwischen Street Photography & Text“ welches von Lea Sauer und Dr. Rebecca Weber initiiert wurde, haben sich die Studierenden mit dem Thema Flanieren auseinandergesetzt. Flanieren – das ist das Spazierengehen in der Stadt, das Beobachten des öffentlichen Geschehens mit frischem, unvoreingenommenem Blick, es bedeutet, alles aufzusaugen, was die Straßen und Gassen einem bieten. Wer flaniert, ist ein Chronist der Stadt. 

Die literaturgeschichtliche Figur des Flaneurs hat ihren Ursprung im Paris des 19. Jahrhunderts mit Baudelaire. Inzwischen ist das Flanieren in der europäischen Literatur ein zentrales Thema, an dem sich die Zustände und Veränderungen urbaner Räume bemessen lassen. 

Über mehrere Monate hinweg haben die Germanistikstudierende der Universität Siegen sich mit dem Flanieren in der Stadt Siegen auseinandergesetzt. Wie erlebt man die städtische 

Umgebung, wenn man sich in ihr zu Fuß bewegt? Was verändert das an unserer

Wahrnehmung? Wie lassen sich die Eindrücke in Fotografien einfangen und aufs Papier

bringen? Neben der theoretischen Auseinandersetzung haben die Studierende der Universität

Siegen das Flanieren selbst erprobt und sind auf Streifzüge durch Siegen gegangen. Dabei ist eine Dokumentation des jungen Blickes der Studierenden auf den Siegener Stadtraum 

durch Fotografien und Texte entstanden, die ganz unterschiedliche Facetten der Krönchenstadt zeigen – von industriellem Charme am Tage bis hin zu einsamen Spaziergängen in dunklen Gässchen bei Nacht. Siegen ist nicht nur vielseitig, sondern auch spannend, wenn man sich erst einmal fernab der ausgetretenen Pfade bewegt. 

Die Ergebnisse regen dazu an, selbst auf Siegens Straßen zu gehen und genau hinzuschauen:

Was gibt es hier noch zu entdecken, wenn wir uns ganz auf das einlassen, was im Alltag

vielleicht allzu schnell an uns vorbeizieht?

Zu sehen montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr.



Eva Berendes und Alexandra Leykauf: „WindowShopping“

2. April bis 3. Mai / Städtische Galerie Haus Seel

Die Ausstellung „Window Shopping“ bringt die Arbeiten von Eva Berendes und Alexandra Leykauf in einen Dialog. Der Ausstellungstitel bezieht sich auf die Bildbetrachtung im Allgemeinen, denn was wir in Schaufenstern sehen, entzieht sich unserem Zugriff hinter einer undurchdringlichen Bildoberfläche. 

Er ist gleichzeitig verbunden mit der Fantasie des Besitzens und Gebrauchens der ebendort gezeigten Dinge. Mittels Skulpturen, Bildern und ortsbezogenen Interventionen greifen die Künstlerinnen dieses Phänomen 

auf und führen die Besucher*innen in und durch die Ausstellung - durch Schranken und Tore in eine andere (Konsum-)Welt.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14.00 bis 18.00 Uhr | Sonn- und Feiertags 11.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 18.00 Uhr  



Dieter Otten: "Abend Land"

Dieter Otten präsentiert seine Ausstellung mit dem Titel "Abend Land" im Rathaus Netphen. Sein Spektrum umfasst fotografische Malerei, Bildcollagen und Objekte.

Die Ausstellung kann von heute an bis 29. Mai 2020 besucht werden. Im gleichen Zentrum findet gegenüber im Steuerbüro Friedrich noch eine Werkschau mit Exemplaren aus verschiedenen Zyklen und Arbeitsphasen Dieter Ottens statt.



"Unsere Gegenwart"

14. Februar bis 1. Juni 2020 / Museum für Gegenwartskunst Siegen

Mit Beiträgen von Eric Baudelaire, Pauline Boudry / Renate Lorenz, Forensic Oceanography / Forensic Architecture, Geumhyung Jeong, Hanne Lippard, Basim Magdy, Frida Orupabo, Wong Ping, Clemens von Wedemeyer sowie Werken aus den Sammlungen des Museum für Gegenwartskunst von Charles Atlas, Francis Bacon, John Baldessari, Bernd und Hilla Becher, Vajiko Chachkhiani, Simone Forti, Terry Fox, Lucian Freud, Bernhard Fuchs, Rupprecht Geiger, Dan Graham, Katharina Grosse, Hans Haacke, Hans Hartung, Lena Henke, Candida Höfer, Nancy Holt, Joan Jonas, Isaac Julien, Aglaia Konrad, Maria Lassnig, Jochen Lempert, Sol LeWitt, Gordon Matta-Clark, Giorgio Morandi, Bruce Nauman, Nam June Paik, Otto Piene, Sigmar Polke, Charlotte Posenenske, Yvonne Rainer, Bridget Riley, Andrea Robbins/Max Becher, Emil Schumacher, Antoni Tàpies, Diana Thater, Niele Toroni, Cy Twombly, Stephen Willats und Fritz Winter.

Öffnungszeiten: Montag geschlossen / Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr / Donnerstag bis 20 Uhr geöffnet



Matthias Reith: "Weil morgen heute gestern wird"

1. März bis 5. Juli / Siegerlandmuseum (Oberes Schloss) Siegen

In der Reihe „Zu Gast im Siegerlandmuseum“ stellt Matthias Reith, Mitglied der "Arbeitsgemeinschaft Siegerländer Künstlerinnen und Künstler" (ASK) seine Arbeit im Koehler-Zimmer des Oberen Schlosses aus.

Matthias Reith studierte Kunst und Mathematik an der Universität Siegen und arbeitete anschließend unter anderem im Apollo Theater Siegen im Bereich Bühnenbau und Bühnenbild. 2012 wurde seine künstlerische Arbeit durch den Förderpreis "Kunstsicher" geehrt. Seit 2019 lebt und arbeitet er in Fellbach bei Stuttgart. 

Fundstücke spielen in den Arbeiten von Matthias Reith eine wichtige Rolle. Oft sind sie Anlass und Ideengeber für einzelne Arbeiten. Gegenstände werden verbaut und finden sich als Komponente in einem neuen Zusammenhang wieder. Dadurch wird das Objekt verändert. Es erfüllt nicht mehr die Funktion für die es geschaffen wurde, sondern wird Teil eines neuen Objekts und damit Teil eines neuen Sinnzusammenhangs.Das künstlerische Arbeiten beschreibt Matthias Reith als eine Art Experiment. Es werden Rahmenbedingungen geschaffen und Prozesse vorbereitet. Einige Aspekte werden bestimmt, andere werden dem Zufall überlassen. Die endgültige Erscheinungsform ist demnach nur ein möglicher Ausdruck dieses Verfahrens. 

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr




"MGKWalls: Nora Turato"

14. Februar 2020 bis 2021 / Museum für Gegenwartskunst Siegen

Die neue, ortspezifische Ausstellungsreihe stellt zwei prominente Museumswände in den Mittelpunkt einer Jahrespräsentation. Nora Turato (*1991 in Zagreb, Kroatien) ist als erste Künstlerin eingeladen, die MGKWalls mit einer großformatigen Wandmalerei im Foyer und wechselnden digitalen Collagen auf der LED-Fassade zu bespielen. 



Weitere Meldungen