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Kreis reagiert auf Anti-Windkraft-Demo
© Radio Siegen
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Kreis reagiert auf Anti-Windkraft-Demo

Eine Bürgerinitiative hat am Mittwoch (18.02.) über 3.000 Unterschriften gegen Windräder an der Obernau-Talsperre an die Kreisverwaltung in Siegen übergeben. Hier verweist man auf gesetzliche Vorgaben aus Berlin und Düsseldorf.

Veröffentlicht: Freitag, 20.02.2026 07:54

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Am Mittwoch (18.02.) hatte die Bürgerinitiative "Windkraftfrei Si-Wi-Obernau" rund 2.400 Unterschriften gegen geplante Windkraftanlagen an der Obernautalsperre und 617 gegen beantragte Windräder bei Herzhausen an die Kreisverwaltung in Siegen übergeben. Radio Siegen hat darüber berichtet. Kreisdirektor Dr. Sebastian Merk nahm die Listen stellvertretend für Landrat Andreas Müller entgegen und betonte in einer Pressemitteilung: „Es ist ein gutes Zeichen, wenn Bürgerinnen und Bürger sich aktiv in die Dinge einbringen, die in ihrem Umfeld passieren. Demokratie lebt vom Mitmachen, nicht nur von Wahlen.“

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Kreis: Entscheidung bei Bund und Land

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Die Kreisverwaltung macht deutlich, dass sie als untere staatliche Verwaltungsbehörde handelt und die gesetzlichen Vorgaben aus Berlin und Düsseldorf umsetzt. „Die Hoffnung zu wecken, der Kreis könnte die Baugenehmigung für eine Windkraftanlage verweigern, obwohl die Voraussetzungen erfüllt sind, ist fahrlässig“, so Kreisdirektor Merk. Die Genehmigungsverfahren werden streng nach den gesetzlichen Vorgaben durchgeführt. Änderungen an den Regeln können nur durch Landtags- oder Bundestagsabgeordnete erreicht werden, so Merk am Mikrofon von Radio Siegen.

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Dr. Sebastian Merk (Kreisdirektor Siegen-Wittgenstein)"Die Verwaltung führt Gesetze aus und macht keine Gesetze."
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