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Anti-Windkraft-Demo in Siegen
© Radio Siegen
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Anti-Windkraft-Demo in Siegen

Am Mittwoch (18.02.) protestierten rund 120 Menschen vor dem Kreishaus in Siegen gegen Windräder an der Obernau-Talsperre und übergaben 3.000 Unterschriften an die Verwaltung.

Veröffentlicht: Donnerstag, 19.02.2026 12:10

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Knapp 120 Menschen haben sich am Mittwoch (18.02.) vor dem Kreishaus in Siegen versammelt, um gegen die geplanten zwölf Windräder rund um die Obernau-Talsperre zu demonstrieren. Die Wittgenstein-Gruppe plant den Bau dieser Anlagen, doch eine Bürgerinitiative befürchtet, dass das Trinkwasser verschmutzt werden könnte. Deshalb wurden fast 3.000 Unterschriften gesammelt und symbolisch an die Verwaltung im Kreishaus übergeben.

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Anti-Windkraft-Demo in Siegen
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Entscheidung steht aus

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Ob die Windräder tatsächlich genehmigt werden, ist aktuell noch offen. Die Demo-Anmelderin Corie Hahn aus Nenkersdorf zeigt sich am Mikrofon von Radio Siegen zuversichtlich und hofft auf weitere Unterstützung und noch mehr Unterschriften. Hier findet ihr den Link zu der Online-Petition.

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Corie Hahn (BI "Windkraftfrei Si-Wi-Obernau")"Ich hoffe, dass die Anlagen nicht genehmigt werden."
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Corie Hahn (BI "Windkraftfrei Si-Wi-Obernau")"Es wäre schön, wenn viele Menschen noch unterschreiben."
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Wie geht's weiter?

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Sollte die Genehmigung erteilt werden, schließt die Bürgerinitiative eine Klage nicht aus. Am Dienstag (24.02.) um 18:00 Uhr findet im Schützenhaus in Brauersdorf eine Veranstaltung statt, zu der die Bundes- und Landtagsabgeordneten aus Siegen-Wittgenstein eingeladen wurden. Auch hier sollen die Unterschriften übergeben werden, damit sich die Politiker für eine Änderung der Gesetze stark machen.

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Corie Hahn (BI "Windkraftfrei Si-Wi-Obernau")"Die genauen Schritte werden wir nächste Woche beraten."
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Kreisverwaltung: "Spielraum sehr begrenzt"

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Die Kreisverwaltung sieht ihre Möglichkeiten bei diesem Thema nur sehr begrenzt. Er entscheidet am Ende zwar, ob Windräder gebaut werden dürfen oder nicht, muss sich dabei aber an die aktuellen Gesetze halten. Heißt: Auch wenn die Windräder einer Bürgerinitiative nicht gefallen, muss der Kreis sie genehmigen, wenn rechtlich nichts dagegen spricht.

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