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Weiter Streit um Nationalpark in Siegen-Wittgenstein
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Weiter Streit um Nationalpark in Siegen-Wittgenstein

Landrat Andreas Müller sieht in der geringen Beteiligung an einer IHK-Umfrage zum Nationalpark ein wichtiges Signal. Für die meisten Firmen im Kreis scheint das Thema kaum eine Rolle zu spielen.

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Die Ergebnisse der Befragung zeigen ein geteiltes Bild zwischen Siegerland und Wittgenstein. Radio Siegen hatte über die Umfrage bereits berichtet.

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Geringe Beteiligung

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Von den rund 17.500 Unternehmen im Kreis Siegen-Wittgenstein haben sich lediglich 322 an der Umfrage der Industrie- und Handelskammer beteiligt. Landrat Andreas Müller wertet das geringe Interesse von weniger als zwei Prozent als Zeichen für Gelassenheit in der Wirtschaft. Er geht davon aus, dass das Projekt für die allermeisten Betriebe keine Auswirkungen auf ihr tägliches Geschäft hat.

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Sorge um Route57

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Vor allem in Wittgenstein äußern Unternehmen weiterhin Bedenken wegen des geplanten Nationalparks am Rothaarkamm. Die größte Sorge gilt dabei dem Bau der Route 57, die für die Anbindung der Region entscheidend ist. Müller betont jedoch, dass das Land NRW die Trasse bereits fest aus den Schutzgebiets-Planungen ausgeklammert hat.

„Wenn der Kreistag sich für die Ausweisung eines Nationalparks aussprechen sollte, dann nur genau unter dieser Voraussetzung“ - Andreas Müller, Landrat.

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Chancen für Image

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Viele der teilnehmenden Firmen sehen in dem Naturschutzprojekt aber auch große Chancen für die heimische Region. Besonders der Tourismus, die Gastronomie und das allgemeine Image könnten laut der Umfrage deutlich von einem Nationalpark profitieren. Auch eine Verbesserung der Lebensqualität und Profile für Nachhaltigkeit werden als positive Aspekte für die Zukunft genannt.

„Dass 46 Prozent der Unternehmen, die sich an der Befragung beteiligt haben, die Idee eines Nationalparks in Siegen-Wittgenstein positiv bewerten, war so nicht zu erwarten und freut mich sehr“ - Andreas Müller, Landrat.

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