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Nationalpark-Umfrage: IHK sieht gespaltene Wirtschaft
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Nationalpark-Umfrage: IHK sieht gespaltene Wirtschaft

Eine Umfrage der IHK Siegen zeigt ein geteiltes Bild zum Nationalpark im Kreis Siegen-Wittgenstein. Während das Siegerland offen ist, gibt es in Wittgenstein große Sorgen vor Nachteilen.

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Nächste Woche Freitag (25.09.) spricht der Kreistag über das weitere Vorgehen.

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Geteiltes Echo

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In der Umfrage der IHK Siegen bewerten 46 Prozent der Unternehmen die Idee eines Nationalparks grundsätzlich positiv. Knapp 41 Prozent der Betriebe blicken dagegen kritisch auf das Vorhaben am Rothaarkamm. Insgesamt haben sich 322 Firmen aus dem gesamten Kreisgebiet an der Befragung zum Wirtschaftsstandort beteiligt.

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Sorgen in Wittgenstein

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Besonders im Altkreis Wittgenstein ist die Ablehnung mit 56 Prozent deutlich höher als im benachbarten Siegerland. Dort befürchten fast zwei Drittel der Unternehmen negative Auswirkungen auf ihre künftige wirtschaftliche Entwicklung. Vor allem mögliche Hemmnisse bei wichtigen Verkehrsprojekten wie der Route 57 bereiten den Betrieben große Kopfzerbrechen.

„Die Skepsis ist dort besonders groß, wo Unternehmen die stärksten Auswirkungen auf ihre wirtschaftliche Entwicklung erwarten.“ - Dr. Thilo Pahl, IHK-Hauptgeschäftsführer

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Chancen und Risiken

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Positive Effekte erhoffen sich viele Unternehmen vor allem für den Tourismus und das allgemeine Image der Region. Gleichzeitig warnt die IHK vor zusätzlichen Hürden bei Planungs- und Genehmigungsverfahren für die heimischen Betriebe. Die Ergebnisse der Befragung können nun als Grundlage für die anstehende politische Diskussion im Kreistag dienen.

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