Anzeige
Zwölf tote Schafe in Schönau
© Christoph Butzkamm (privat)
Teilen:

Zwölf tote Schafe in Schönau

In Schönau bei Wenden wurden in der Nacht von Freitag (24.04.) auf Samstag (25.04.) zwölf Schafe getötet oder schwer verletzt. Besitzer Christoph Butzkamm vermutet einen Wolf als Verursacher und zieht nun drastische Konsequenzen.

Veröffentlicht: Montag, 27.04.2026 15:45

Anzeige

Die zuständigen Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen, um die Ursache für den Vorfall zweifelsfrei zu klären.

Anzeige

Der Vorfall

Anzeige

In Schönau bei Wenden kam es in der Nacht von Freitag (24.04.) auf Samstag (25.04.) zu einem folgenschweren Vorfall auf einer Schafweide. Insgesamt zwölf Tiere fielen einem mutmaßlichen Angriff zum Opfer. Sechs Schafe waren laut dem Besitzer Christoph Butzkamm sofort tot. Die anderen sechs Tiere wiesen so schwere Verletzungen auf, dass sie später von einem Tierarzt eingeschläfert werden mussten. Der betroffene Tierhalter zeigt sich im Gespräch mit Radio Siegen tief betroffen von dem plötzlichen Verlust eines großen Teils seiner Herde.

Anzeige
Zwölf tote Schafe in Schönau

© Christoph Butzkamm (privat)

Zwölf tote Schafe in Schönau

© Christoph Butzkamm (privat)

Zwölf tote Schafe in Schönau

© Christoph Butzkamm (privat)

Zwölf tote Schafe in SchönauZwölf tote Schafe in SchönauZwölf tote Schafe in Schönau
Anzeige

Untersuchungen

Anzeige

Ob tatsächlich ein Wolf für die Risse in Schönau verantwortlich ist, steht aktuell noch nicht offiziell fest. Ein Wolfs-Beauftragter des Kreises Olpe war bereits vor Ort, um den Vorfall zu dokumentieren. Dabei wurden Gen-Proben an den verletzten und getöteten Tieren genommen, um den Verursacher identifizieren zu können. Die Auswertung dieser Proben in einem Fachlabor wird voraussichtlich einige Zeit in Anspruch nehmen. Erst danach gibt es Gewissheit, ob ein Wolf im Raum Wenden aktiv war.

Anzeige

Konsequenzen

Anzeige

Für den Schäfer Christoph Butzkamm hat das Ereignis bereits jetzt weitreichende Folgen für die Zukunft. Er hat sich dazu entschlossen, die Schafhaltung nach diesem Vorfall komplett aufzugeben und seine restlichen Tiere zu verkaufen. Butzkamm fordert angesichts der Risse, dass Wölfe in der Region konsequent gejagt werden dürfen. Er sieht für sich und seine Tiere keine Möglichkeit mehr, einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten.

Anzeige
Hat ein Wolf zwölf Schafe in Schönau gerissen?
Anzeige
Anzeige
Anzeige