
Seit vielen Jahren “blitzt” auch die Stadt Siegen. Früher aus einem Kastenwagen heraus, heute mit einer modernen Lichtschrankenmessanlage und Blitzeranhängern. Seit Freitag, dem 13. Februar 2026, sind bei der Stadt Siegen zwei dieser “Enforcement Trailer” im Einsatz.
Neuerdings zwei Blitzeranhänger
Die Blitzeranhänger werden laut Stadtverwaltung gezielt an Orten eingesetzt, an denen es vermehrt zu Geschwindigkeitsüberschreitungen kommt oder an denen ein erhöhtes Gefährdungspotential für Verkehrsteilnehmende besteht. Dazu zählen beispielsweise Bereiche in der Nähe von Schulen, Kindergärten, Altenheimen oder Krankenhäusern, stark frequentierte Hauptverkehrsstraßen oder Unfallhäufungsstellen.
24.500 Verstöße im Jahr 2025
Im Jahr 2025 hat die Stadt Siegen bei ihren Geschwindigkeitsmessungen mehr als 24.500 Verstöße festgestellt. Laut dem aktuellen Haushaltsplanentwurf werden aus dem “Blitzen” jährliche Einnahmen von mehr als 1,1 Millionen Euro erwartet.
Im Ort 59 km/h zu schnell
Es ist erschreckend, welche Geschwindigkeiten im vergangenen Jahr gemessen wurden: der schlimmste Raser wurde mit 109 km/h bei erlaubtem Tempo 50 innerorts erwischt. Das wurde mit 1.140 Euro bestraft. Platz zwei und drei lagen knapp dahinter, auch sie mussten mehr als 1.100 Euro zahlen.
Gelegentlich versuchen Leute, die Blitzeranhänger, die über einen längeren Zeitraum an einer Stelle stehen, zu beschädigen. In den vergangenen drei Wochen registrierte die Stadt Siegen zwei Fälle von Vandalismus an den Blitzeranhängern, die übrigens gemietet sind.