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Zwei Fälle von Subventionsbetrug vor dem Siegener Amtsgericht verhandelt
© Bernd Müller
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Zwei Fälle von Subventionsbetrug vor dem Siegener Amtsgericht verhandelt

Von den Angeklagten kam niemand zum Verfahren. Alle drei wurden aber in Abwesenheit zu Geldstrafen verurteilt, weil sie Corona-Soforthilfen kassiert haben, obwohl sie dazu nicht berechtigt waren.

Veröffentlicht: Montag, 02.08.2021 14:36

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Vor dem Amtsgericht Siegen sind heute Morgen gleich zwei Fälle verhandelt worden, bei denen Leute zu Unrecht Corona-Soforthilfen bekommen haben. Im ersten Fall ging es um zwei Arbeitslos, die 9.000 Euro vom Staat bekommen haben. Gegen einen der beiden lief vorher schon ein Gewerbeuntersagungsverfahren.

Im zweiten Fall war dem Angeklagten der Gewerbeschein schon entzogen worden. Auch er hatte also kein Recht auf die Soforthilfe von 9.000 Euro. Von den Angeklagten ist heute zwar niemand zur Verhandlung gekommen, sie sind trotzdem zu Geldstrafen verurteilt worden.

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