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Zuweisungsstopp für Netphen
© Archivbild Bernd Müller
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Zuweisungsstopp für Netphen

Der Netphener Rat muss sich Ende Juni erneut mit möglichen Standorten für Flüchtlingsunterkünfte befassen.

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Aktuell muss die Stadt Netphen keine Geflüchteten aufnehmen. Die Bezirksregierung Arnsberg hat einen vierwöchigen Zuweisungsstopp genehmigt – die Stadtverwaltung hatte das beantragt. Zuletzt waren wöchentlich etwa elf Personen nach Netphen gekommen. Die Stadt weiß nicht mehr, wo sie diese Menschen unterbringen soll. In den städtischen Gemeinschaftsunterkünften sind noch zwei Dutzend Plätze frei. Die neu errichteten Wohncontaineranlagen An der Braas in Netphen und auf dem Lokschuppengelände in Deuz konnten noch nicht bezogen werden, weil es dort noch keinen Strom gibt. Dem Rat schlägt die Verwaltung zur Sitzung in zwei Wochen deshalb vor, die geplante Wohncontaineranlage in der Schmellenbach in Netphen deutlich größer als geplant zu bauen. Außerdem wird angeregt, statt Wohncontaineranlagen künftig Mehrfamilienhäuser zu bauen. Das sei nicht teurer, aber nachhaltiger und effizienter. 

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