
Die Deutsche Bahn gibt vorsichtige Entwarnung für die Verbindung.
Fahrt ab Mittag
Ab etwa 12 Uhr soll ein Gleis zwischen Werdohl und Plettenberg wieder für den Verkehr freigegeben werden. Damit entfällt für viele Reisende der Umstieg in die Ersatzbusse auf der Strecke nach Hagen. Betroffen von der Teil-Öffnung sind vor allem die Regionallinien RE 34 und RB 91.
Langsame Fahrt
Trotz der Freigabe müssen Fahrgäste weiterhin mit Einschränkungen und Verspätungen rechnen. In dem betroffenen Tunnelabschnitt dürfen die Züge zunächst nur mit einer Geschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde fahren. Auf einer Länge von rund 600 Metern ist die volle Geschwindigkeit wegen der Schäden noch nicht möglich.
Reparatur läuft
Die Arbeiten an den Gleisen in der Gegenrichtung werden laut der Deutschen Bahn noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Hier müssen die Schienen auf mehreren Kilometern komplett erneuert werden, nachdem mehrere Waggons entgleist waren. Wann die Strecke wieder zweigleisig befahrbar sein wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.
Unfall-Ursache
Auslöser für die tagelange Sperrung war ein Unfall mit zwei Güterzügen am vergangenen Dienstagmorgen (19.05.). In einem Tunnel waren Wagen eines Zuges aus den Schienen gesprungen und mit einem entgegenkommenden Zug kollidiert. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, doch die Schäden an der Infrastruktur sind massiv.