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Zu wenig Anmeldungen
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Das Peter-Paul-Rubens-Gymnasium in SIegen soll nach und nach auslaufen. Dafür hat der Siegener Haupt- und Finanzausschuss am Nachmittag bei zwei Enthaltungen von FDP und UWG gestimmt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 02.09.2021 04:38

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Zu wenig Kinder für zu viele Gymnasien: dieses Problem ist in Siegen seit vielen Jahren bekannt. Das hat Folgen für das Peter-Paul-Rubens-Gymnasium auf dem Rosterberg: der Haupt- und Finanzausschuss hat am Nachmittag bei zwei Enthaltungen von FDP und UWG dafür gestimmt, dort keine neuen Fünftklässler mehr aufzunehmen. Das einzige Ganztagsgymnasium in Siegen soll ab dem nächsten Schuljahr nach und nach aufgelöst werden. Die Stadtverwaltung hatte diesen Vorschlag in den Sommerferien erarbeitet, nachdem sich abgezeichnet hat, dass eine politische Mehrheit im Rat das Auslaufen des PPR wünscht und den Rosterberg nicht zu einem Teilstandort des Löhrtor-Gymnasiums machen möchte. Schuldezernent André Schmidt hat gesagt, dass das Schulgebäude auf jeden Fall erhalten bleiben wird. Den Wunsch nach einer vierten Gesamtschule schätzt Schmidt „sehr skeptisch“ ein. Für eine weitere Gesamtschule in Siegen gebe es wohl ebenfalls zu wenig Kinder. Die endgültige Entscheidung soll am 22. September im Rat fallen. Übernächste Woche ist das PPR auch noch einmal Thema im Schulausschuss.

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