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Zu viel Störstoffe im Biomüll
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Zu viel Störstoffe im Biomüll

Im Kreis Siegen-Wittgenstein landet immer mehr Müll in der Biotonne der dort nicht reingehört. Mit einem acht-stufigen Maßnahmenplan will der Kreis eine bessere Mülltrennung erreichen.

Veröffentlicht: Freitag, 10.05.2019 04:19

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Im Kreis Siegen-Wittgenstein landet immer mehr Müll in der Biotonne, der dort nicht reingehört. Die sogenannten Störstoffe machen aktuell rund 12 Prozent des Biomülls aus – vorgegeben ist nur 1 Prozent. Wie der Kreis zukünftig dagegen vorgehen will, hat die Stadtverwaltung Siegen gestern im Umweltausschuss vorgestellt. Mit einem acht-stufigen Maßnahmenplan will der Kreis eine bessere Mülltrennung erreichen. Bis Anfang 2020 soll in mehreren Schritten über das Problem informiert werden – außerdem soll es regelmäßige Kontrollen des Biomülls der einzelnen Kommunen geben. Ab Februar soll die Müllabfuhr dann die Biotonnen kontrollieren bei der Abholung – wer dann noch nicht richtig seinen Müll trennt, bekommt erst eine gelbe, dann eine rote Karte. Bei einer roten Karte wird die Tonne nicht mehr mitgenommen, so die Stadtverwaltung. Ein großer Anteil der Störstoffe sind sogenannte Bio-Mülltüten – die können in der vorgegebenen Zeit nicht kompostiert werden und müssen in den Entsorgungsanlagen aussortiert werden. Henner Klaas von der CDU regte außerdem an, Kinder und Jugendliche für das Thema zu sensibilisieren. 

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