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Zeugenbefragung im "Burbach-Prozess"
© Bernd Müller
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Zeugenbefragung im "Burbach-Prozess"

Im "Burbach-Prozess" sind heute weitere Zeugen befragt worden. Ein ehemaliger Bewohner wusste nur noch wenig zu sagen, der andere hatte überraschend viele Details parat.

Veröffentlicht: Freitag, 05.06.2020 12:58

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Im sogenannten „Burbach-Prozess“ am Siegener Landgericht sind heute weitere Zeugen befragt worden. Zwei Männer sagten über ihre Aufenthalte in der ehemaligen Unterkunft in der Siegerlandkaserne aus. Einer hatte nur noch vage Erinnerungen an die Zeit, der andere überraschte mit vielen Details. Ein heute 26jähriger war 2014 rund zwei Wochen in der ehemaligen Siegerlandkaserne. Er will von anderen gehört haben, dass es da „so ein Zimmer“ gab, in das Leute eingesperrt wurden, wenn sie „was Verbotenes“ getan hatten. Einmal soll ein alter Mann Geld gesammelt haben, angeblich damit die Security elf eingesperrte Leute aus dem Problemzimmer wieder raus lässt. Der zweite Zeuge beschrieb detailliert, dass er auch mal für zwei Stunden dort drin war, weil er mit anderen im Zimmer geraucht hatte. Und dass einem Security-Mitarbeiter an dem Abend der Rauchmelder auf den Kopf gefallen war, nachdem er mit einem Schlagstock dagegen gehauen hatte. In drei Wochen wird weiter verhandelt. 

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