
Hier erfahrt ihr, was die Entwicklungen am Immobilienmarkt für unsere Heimat bedeuten.
Preisanstieg lokal
In Siegen-Wittgenstein müssen Käufer für eine Bestandswohnung tiefer in die Tasche greifen. Im Schnitt kostet der Quadratmeter hier mittlerweile etwa 2.335 Euro. Das entspricht einem spürbaren Zuwachs innerhalb von nur zwölf Monaten.
Werte in der Region
Auch in den direkten Nachbarkreisen ziehen die Preise für Wohneigentum deutlich an. Im Kreis Olpe verteuerten sich Wohnungen um 5,2 Prozent auf durchschnittlich 2.163 Euro pro Quadratmeter. Im Kreis Altenkirchen fiel der Anstieg mit 1,5 Prozent hingegen etwas moderater aus.
Blick nach Süden
Besonders stark ist die Entwicklung im Kreis Limburg-Weilburg, der über die B54 gut erreichbar ist. Dort schossen die Preise um 9,2 Prozent nach oben, was den stärksten Anstieg im gesamten Westen (Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland) darstellt. Die schnelle Anbindung an Großstädte macht solche Regionen für Pendler immer attraktiver.
Gründe für den Boom
Experten sehen die Ursache für diese Entwicklung in den knappen und teuren Mietwohnungen der Metropolen. Viele Haushalte suchen deshalb gezielt nach bezahlbarem Eigentum im ländlichen Raum oder in kleineren Städten. Das hohe Interesse in bezahlbaren Lagen macht diese Regionen aktuell zu den Preistreibern im Westen.
„Während das Preiswachstum in den hochpreisigen Metropolen spürbar gedämpft wird, schlägt die Stunde der bezahlbaren Regionen.“ - Theo Mseka, immowelt Geschäftsführer.