
Mehr als 200 Geflüchtete leben derzeit im Stadtgebiet Bad Laasphe. Die Bezirksregierung Arnsberg hat angekündigt, dass wohl künftig pro Woche etwa 20 weitere Personen untergebracht werden müssen. Aber wo? Diese Frage stellt sich die Verwaltungsspitze. Bislang wurden Geflüchtete in Bad Laasphe in städtischen oder angemieteten Mehrfamilienhäusern untergebracht. Doch der Wohnungsmarkt kommt auch in Bad Laasphe an seine Grenzen.
Investition in Wohnraum für Geflüchtete
Die Lösung: in Wohnraum investieren, z. B. durch den Kauf geeigneter Immobilien oder die Anschaffung von Wohncontainern. Die Stadt möchte sich dafür einen zinsgünstigen Kredit der NRW-Bank sichern: maximal 7,2 Millionen Euro zu 0 Prozent Zinsen. Rückzahlbar innerhalb von zehn Jahren. Haupt- und Finanzausschuss und Rat sollen darüber am 6. November abstimmen. Ein Nachtragshaushalt muss beschlossen werden.