“Wenn NRW ein Vorbild in Sachen sozialer Gerechtigkeit sein möchte, dürfen die Mittel nicht weiter gekürzt werden”. Das sagt Hartmut Krabs-Höhler, Vorsitzender der Freien Wohlfahrtspflege NWR. Sie hat für heute eine Demonstration vor dem Landtag in Düsseldorf organisiert, zu der auch bis zu 1000 Teilnehmer aus Siegen-Wittgenstein reisen. Insgesamt werden mehr als 20.000 Menschen erwartet. Es geht um den Haushaltsentwurf für das nächste Jahr. Die Landesregierung plant massive Kürzungen im sozialen Bereich, rund 83 Millionen Euro sollen eingespart werden. Betroffen wären u.a. Beratungsstellen, Familienhilfen und auch die Kindertagesbetreuung. Das wollen die Wohlfahrtsverbände nicht hinnehmen. An der Siegerlandhalle fand heute früh eine Kundgebung statt. Danach ging es für die Teilnehmer in Bussen nach Düsseldorf. Radio Siegen hat vor der Abfahrt mit einigen von ihnen gesprochen:
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