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Wisent-Gutachten
© Wisent-Welt-Wittgenstein
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Wisent-Gutachten

Wenn die ausgewilderte Wisentherde im Rothaargebirge bleiben soll, muss sie in Zukunft besser betreut werden. Das hat ein Gutachten ergeben, das am Mittag in Bad Berleburg vorgestellt wurde.

Veröffentlicht: Mittwoch, 22.12.2021 16:50

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Beim Wisent-Auswilderungsprojekt in Wittgenstein hat es Fehler gegeben. Aber grundsätzlich lassen sich Artenschutz, Gewerbe, Wohnen und Tourismus miteinander vereinbaren. Das sagt ein Gutachten der tierärztlichen Hochschule Hannover. Es entscheidet mit darüber, ob und unter welchen Bedingungen die erste freilebende Wisentherde Westeuropas in Wittgenstein bleiben kann. Johannes Roehl vom Wisent-Trägerverein sieht trotz der Kritik gute Chancen für das Projekt. Seit 2013 läuft die Auswilderung der Wisente. Ein Gutachten sollte jetzt klären, wie es bisher gelaufen ist, wo Fehler sind und was sich ändern muss, damit die Wisente weiter in freier Wildbahn leben können. Im Januar soll dann entschieden werden, ob und wie es für die Tiere weitergeht. NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser stellt finanzielle Hilfe in Aussicht, wenn die Voraussetzungen für den Erhalt des Projekts erfüllt werden.

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