
Auf der Kalteiche ist erneut ein Rotmilan einem Windrad zum Opfer gefallen. Wie die Naturschutzinitiative, kurz NI, mitteilt, war es nach 2017 und 2018 bereits der dritte Fund eines toten Milans im Windpark. Der Vogel wurde zufällig von einem Spaziergänger gefunden. Da auch die anderen beiden toten Rotmilane nur Zufallsfunde waren, geht die NI von einer viel höheren Dunkelziffer aus. Der Rotmilan ist europaweit streng geschützt. Der erneute Totfund zeige, dass die Nutzung von Windkraft auf der Kalteiche ein nicht zu verantwortendes Risiko für diese und andere Vogelarten darstelle, so die Naturschutzinitiative. Auch Schwarzstorch, Wespen,- und Mäusebussard seien auf dem Höhenzug schlaggefährdet. Die NI fordert daher, die Anlagen zur Tagzeit bis zum Rückflug der Tiere in ihre Überwinterungsgebiete abzuschalten.