Unsere Wälder haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Die Fichten kamen mit der Trockenheit nicht klar und starben ab. Millionen wurden gefällt. Die Wiederaufforstung dieser Bereiche läuft, im Staatswald, aber auch auf privaten Flächen. Im Siegerland werden sie meist von Waldgenossenschaften verwaltet. Die Waldgenossenschaft Niederdielfen kümmert sich z.B. um 4000 private Flächen. In Summe sind das 300 Hektar. Das Besondere: Sie konnte die Aufforstung ihrer gerodeten Flächen bereits abschließen. Auf die Fichte wurde bei Neuanpflanzungen komplett verzichtet. Je nach Standort wurde sie durch über ein Dutzend andere Baumarten ersetzt. Neben Buchen und Eichen waren das auch Zedern, Weißtannen, Lerchen, Kastanien und Walnuss-Bäume. Zum Teil wurden sie gemischt gepflanzt, zum Teil aber auch in schmalen Streifen gleicher Baumarten, um das Fällen in ferner Zukunft zu erleichtern. Auch an baumlose Schneisen für die Jagd wurde gedacht.
Für ihre Aufforstungsmaßnahmen hat die Waldgenossenschaft Niederdielfen über 100.000 Euro aus verschiedenen Fördertöpfen erhalten.