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Spitzentreffen in Neunkirchen (v.l.n.r.): Michael Brüst (schulrechtlicher Fachdezernent der Bezirksregierung), Jochen Becker (Fachbereichsleiter in Burbach), Sandra Flick (Fachbereichsleiterin in Neunkirchen), Neunkirchens Bürgermeister Marco Schwunk, Burbachs Bürgermeister Jonas Becker, Regierungspräsident Heinrich Böckelühr und Uta Diers (Leiterin der Schulabteilung der Bezirksregierung).
© Gemeinde Neunkirchen
Spitzentreffen in Neunkirchen (v.l.n.r.): Michael Brüst (schulrechtlicher Fachdezernent der Bezirksregierung), Jochen Becker (Fachbereichsleiter in Burbach), Sandra Flick (Fachbereichsleiterin in Neunkirchen), Neunkirchens Bürgermeister Marco Schwunk, Burbachs Bürgermeister Jonas Becker, Regierungspräsident Heinrich Böckelühr und Uta Diers (Leiterin der Schulabteilung der Bezirksregierung).
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Wie viele Klassen bekommt die Sekundarschule in Neunkirchen?

Ohne Beschulungsvereinbarung mit Rheinland-Pfalz ist eine erneute Mehrklassenbildung an der Sekundarschule Neunkirchen rechtlich nicht möglich. Das sagt die Bezirksregierung Arnsberg.

Veröffentlicht: Dienstag, 06.01.2026 11:01

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Die rechtliche Situation rund um die Mehrklassenbildung am Teilstandort Neunkirchen der Gemeinschaftlichen Sekundarschule Burbach-Neunkirchen sorgt weiterhin für Diskussionen. Ein Spitzengespräch zwischen der Bezirksregierung Arnsberg und den Gemeinden Burbach und Neunkirchen brachte Klarheit: Ohne eine Beschulungsvereinbarung mit dem benachbarten Landkreis Altenkirchen in Rheinland-Pfalz ist eine erneute Genehmigung für eine Mehrklassenbildung nicht möglich.

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Bisherige Entwicklungen

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Seit der Überleitung der Gemeinschaftsschule Burbach in eine Sekundarschule im Jahr 2016 ist die Schule fünfzügig genehmigt: Drei Züge am Hauptstandort Burbach und zwei Züge am Teilstandort Neunkirchen. In der Vergangenheit wurde die Bildung einer Mehrklasse mehrfach beantragt und genehmigt, zuletzt im Jahr 2024. Dabei erfolgte die Genehmigung stets im Wege der Ausnahme, da die rechtlichen Voraussetzungen bereits ausgeschöpft waren.

Eine nachhaltige Lösung könnte durch eine Beschulungsvereinbarung mit dem Landkreis Altenkirchen erreicht werden. Diese würde es ermöglichen, Schülerinnen und Schüler aus Rheinland-Pfalz bei der Berechnung der Schülerzahlen zu berücksichtigen. Trotz intensiver Bemühungen der Gemeinden Burbach und Neunkirchen zeigt die rheinland-pfälzische Seite bislang wenig Bereitschaft zur Zusammenarbeit - sagen die Bürgermeister Jonas Becker (Burbach) und Marco Schwunk (Neunkirchen).

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Perspektiven

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Die Bürgermeister Marco Schwunk (Neunkirchen) und Jonas Becker (Burbach) betonen die Bedeutung einer gemeinsamen Lösung, die den Bedürfnissen der Familien in der Region gerecht wird. Besonders Herdorfer Familien wünschen sich eine Beschulung ihrer Kinder in Neunkirchen. Die Gemeinden Burbach und Neunkirchen sind bereit, auf die rheinland-pfälzischen Behörden zuzugehen, doch es bedarf einer Bewegung von deren Seite, um die rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen für eine erneute Mehrklassenbildung zu schaffen.

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