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Wie geht es mit ThyssenKrupp weiter?
© Radio Siegen (Archivfoto)
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Wie geht es mit ThyssenKrupp weiter?

Wie geht es mit den ThyssenKrupp-Standorten in Eichen und Ferndorf weiter? Über diese Frage haben gestern Vertreter aus Betriebsrat und Politik diskutiert.

Veröffentlicht: Freitag, 04.12.2020 05:43

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Wie geht es mit den ThyssenKrupp-Standorten in Ferndorf und Eichen weiter? Um über diese Frage zu sprechen, haben sich gestern Nachmittag Vertreter des Betriebsrats und der Politik getroffen. Der heimische Betriebsratsvorsitzende Helmut Renk fordert eine zeitlich befristete finanzielle Unterstützung von Bund und Land. Man befinde sich in der größten Krise der Stahlindustrie seit dem 2. Weltkrieg, so Renk. Neben der Corona-Krise sei die Herstellung von „grünem“ Stahl ein Problem. Viele Kunden wollen den Preis für umweltfreundlich produzierten Stahl nicht zahlen und entscheiden sich für billigeren Stahl z.B. aus Asien. An dem gestrigen Treffen nahmen auch die heimische CDU-Landtagsabgeordnete Anke Fuchs-Dreisbach und der CDU-Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein teil. Einig waren sich alle, dass die beiden Standorte wichtig seien. Eine schnelle Lösung gebe es aber nicht, so Volkmar Klein. Es brauche dafür ein klares Konzept. Die beiden Politiker wollen den Input aus dem Gespräch gestern nun zunächst mit nach Düsseldorf und Berlin nehmen und dort zur Diskussion stellen.


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