
Weil immer mehr Menschen zur Siegener Tafel kommen, werden dort die Vorräte langsam knapp. Die Tafel bittet um Lebensmittelspenden – auch von Privatleuten. Gerade jetzt werden vor allem lange haltbare Lebensmittel benötigt wie Konserven, Nudeln oder Reis. Normalerweise versorgt die Siegener Tafel wöchentlich rund 3000 Menschen. Ausgabetage sind dienstags und donnerstags. Durch den Krieg sind bislang ca. 750 ukrainische Geflüchtete als neue Tafel-Gäste hinzugekommen. Laut Tafel-Sprecher Tim Müller spenden Supermärkte und Discounter im Moment weniger Lebensmittel an die Tafeln. Denn gerade die Dinge, die die Tafeln jetzt dringend benötigen, sind auch in vielen Läden knapp. Neben Lebensmitteln freut sich die Tafel auch über weitere Ehrenamtliche Helfer. Vor allem Menschen mit Ukrainisch- oder Russisch-Kenntnissen werden nun gebraucht.