
Die Corona-Pandemie sorgt dafür, dass immer weniger Kinder in den Siegen-Wittgensteiner Krankenhäusern behandelt werden. Das meldet die AOK. So wurden letztes Jahr insgesamt 1211 Kinder bis 17 Jahre in Kliniken eingewiesen. Im Jahr davor waren es 1000 mehr. Die häufigste Ursache für die stationäre Behandlung von Kindern war im letzten Jahr die Gehirnerschütterung, oft als Folge eines Sturzes. Meist seien solche Fälle nicht gefährlich, heißt es von der AOK. Wichtig sei aber, dass das Kind beobachtet wird, da sich die Zeichen einer Gehirnerschütterung auch erst Tage nach dem Unfall zeigen können. „Wir appellieren an die Eltern, bei Notfallsymptomen auch unter den Bedingungen der Pandemie nicht zu zögern und ihr Kind umgehend ins Krankenhaus zu bringen oder den Notruf zu wählen“, so Dirk Schneider von der AOK.