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In Siegen-Wittgenstein hat es 2020 weniger Fälle von Keuchhusten gegeben als in den Jahren davor. Wie die AOK mitteilt, wurden dem Robert-Koch-Institut im letzten Jahr 18 Infektionsfälle aus Siegen-Wittgenstein gemeldet. 2019 waren es noch 45 Fälle. Der Siegener AOK-Serviceregionsleiter Dirk Schneider geht davon aus, dass der Rückgang ein positiver Nebeneffekt der Corona-Pandemie ist. Durch KiTa-Schließungen und die Einhaltung der sogenannten AHA-Regeln konnten Ansteckungen via Husten oder Niesen besser verhindert werden, so Schneider. Er empfiehlt, die entsprechenden Impfungen gegen Keuchhusten bei Säuglingen und Kindern trotzdem vorzunehmen.
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