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Weiter Medikamentenknappheit in Siegen-Wittgenstein
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Weiter Medikamentenknappheit in Siegen-Wittgenstein

In den Apotheken in Siegen-Wittgenstein herrscht weiterhin Medikamentenknappheit. Wegen vieler Scharlachfälle wird vor allem Penicillin gerade gebraucht, ist aber kaum lieferbar.

Veröffentlicht: Dienstag, 07.03.2023 04:50

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Wer in Apotheken in Siegen-Wittgenstein im Moment versucht, Penicillin zu bekommen, wird in vielen Fällen kein Glück haben. Das Antibiotika ist – wie viele andere Medikamente – häufig nicht lieferbar. Betroffen sind u.a. auch Blutdruckmedikamente. Gerade Penicillin ist aktuell aber sehr gefragt, da viele Kinder Scharlach haben. Dabei ist Penicillin das Mittel der Wahl, vor allem, um Resistenzen gegen andere Antibiotika zu verhindern. Aber auch bei den alternativen Antibiotika gibt es gerade Lieferprobleme. Es bleibe den Patienten oft nichts anderes übrig, als zum Telefon zu greifen und die Apotheken abzutelefonieren. Das sagte Gero von Fircks im Gespräch mit Radio Siegen. Er ist Sprecher der Kreis-Apothekenkammer. Grund für die Lieferprobleme sei nicht der Krieg oder Corona, so von Fircks. Es sei das allgemeine Lieferkettenproblem, dass die Rohstoffe aus Fernost kommen und man auf nur wenige Hersteller zentriert sei. “Wenn da einer Probleme kriegt, reißt die Lieferkette”, so von Fircks weiter. Er sieht da auf künftig keine Entspannung. “Die Situation sieht sehr düster aus”, so der Apotheker.

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