
Die Arbeiten sollen dafür sorgen, dass die Trinkwasserversorgung in der Region sicher bleibt.
Check für Sicherheit
Die Obernau- und die Breitenbachtalsperre werden regelmäßig kontrolliert, um ihre Sicherheit zu garantieren. Neben jährlichen Prüfungen durch Behörden findet alle zehn Jahre eine besonders gründliche Untersuchung durch Ingenieurbüros statt, schreibt uns der Wasserverband Siegen-Wittgenstein auf Anfrage von Radio Siegen. Aktuell wird die Obernautalsperre auf ihre Stand- und Betriebssicherheit geprüft, danach folgt die Breitenbachtalsperre.
Tiefer Pegel hilft
Die derzeit niedrigen Wasserstände in den Becken haben für die Techniker auch eine positive Seite. Sie können Bereiche der Mauern begutachten, die normalerweise tief unter der Wasseroberfläche liegen. So werden etwa Pegellatten ausgetauscht oder die Außenhaut aus Asphaltbeton genau unter die Lupe genommen.
Kurze Tauchgänge
Durch das weniger tiefe Wasser müssen Taucher für Reparaturen am Entnahmeturm nicht so lange unter Wasser bleiben. Sie tauschen dort aktuell sogenannte Seiher aus, was den Betrieb der Anlagen verbessert. Der Wasserverband betont, dass für keine dieser Arbeiten extra Wasser aus den Talsperren abgelassen wurde.
Beton wird saniert
An der Obernautalsperre läuft zusätzlich die Sanierung der Hochwasserentlastungsanlage. Dabei wird der Beton instand gesetzt, um für künftige starke Regenfälle gewappnet zu sein. Die Kosten für diese Maßnahmen sind bereits fest im Wirtschaftsplan des Wasserverbands eingeplant.