
Besonders in waldreichen Regionen von NRW verschärft sich die Lage in den kommenden Tagen - und damit auch in Siegerland und Wittgenstein.
Lage in der Region
In Siegerland und Wittgenstein werden in den nächsten Tagen Temperaturen von über 30 Grad erwartet. Da kein Regen in Sicht ist, kündigt der Deutsche Wetterdienst für die Region die zweithöchste Gefahrenstufe an. Die trockenen Böden und verdorrten Wiesen erhöhen das Risiko für Brände laut Experten deutlich.
Wichtige Regeln
Um die Wälder zu schützen, sind Rauchen, Grillen und offenes Feuer streng verboten. Autofahrer sollten ihre Fahrzeuge nur auf befestigten Flächen abstellen, um Brände durch heiße Katalysatoren zu verhindern. Wer Rauch oder Feuer entdeckt, muss umgehend den Notruf 112 wählen.
„Wer im Wald Rauch oder Feuer bemerkt, muss sofort die 112 wählen.“ - Herbert Reul, NRW-Innenminister
Hilfe im Ernstfall
Für die Brandbekämpfung stehen in NRW spezialisierte Einheiten wie der „FireFighter“ mit einem 10.000-Liter-Wassertank bereit. Ein solches Fahrzeug ist unter anderem im nahegelegenen Arnsberg stationiert und kann Flammen aus großer Distanz löschen. Wichtig ist zudem, dass Waldwege für die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr immer freigehalten werden.
„Wir lieben und brauchen unseren Wald als Klimaschützer, Holzlieferanten und wunderbaren Erholungsraum - und wir müssen ihn schützen.“ - Silke Gorißen, NRW-Forstministerin
Gefahr für Natur
Die anhaltende Trockenheit setzt Pflanzen und Tieren bereits jetzt massiv zu, was sich vielerorts durch eine verfrühte Herbstfärbung der Bäume zeigt. Das Umweltministerium warnt davor, dass jeder Funke auf offenen Grasflächen verheerende Folgen haben kann. Ein wachsames Auge der Bevölkerung ist daher in der aktuellen Wetterlage entscheidend.
„Die Natur steht unter Trockenstress.“ - Oliver Krischer, NRW-Umweltminister