
Vielen von uns verhagelt der Regen ja aktuell den Sommer – nicht so jedoch dem Wald in Siegen-Wittgenstein.
Regen kam rechtzeitig
Nachdem es im Mai und Juni sehr trocken war, können die Bäume jetzt wieder aufatmen. Einer, der sich darüber freut, ist Manfred Gertz. Er leitet das Regionalforstamt in Siegen-Wittgenstein und sagte uns im Radio Siegen-Interview, dass der Regen nach den trockenen Monaten Mai und Juni genau rechtzeitig gekommen ist.
Nicht nur der Wald, auch die Natur insgesamt freut sich über den Regen. Aktuell grünt es an vielen Stellen in Siegen-Wittgenstein schön auf, so Gertz. Die Natur sauge das Wasser regelrecht auf.
Nichtsdestotrotz sei es auch wichtig, dass auch die Sonne mal wieder scheint. Denn der Wald, so Gertz, brauche beides.
Den Regen einfach machen lassen, sei aber keine Option. Der Wald in Siegen-Wittgenstein muss trotzdem gehegt und gepflegt werden.
Junge Bäume brauchen Unterstützung
Gerade um junge und neu gepflanzte Bäume kümmert sich das Regionalforstamt besonders intensiv, trotz des Regens. Diese müssten etwa regelmäßig freigeschnitten werden, so Gertz im Radio Siegen-Interview.
Der Leiter des Siegen-Wittgensteiner Regionalforstamtes und sein Team haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Wald bei uns wieder auf Vordermann zu bringen.
Wiederaufforstung läuft
Die Wiederbewaldung läuft deshalb auf Hochtouren. Bis in den Frühling seien auf einer Fläche von bis zu 3.000 Fußballfeldern junge und v.a. möglichst klimawandelresistente Bäume gepflanzt worden.
Noch ist aber viel zu tun. Denn in den letzten Jahren haben uns die trockenen Sommer und der Borkenkäfer rund 25.000 Hektar kaputt gemacht.