
Die Stadt Freudenberg will bei der Wärmewende den nächsten Schritt gehen und prüft den Aufbau neuer Nahwärmenetze. Der Stadtrat hat dafür am Donnerstag (8.10.2026) mehrheitlich die Erstellung von Machbarkeitsstudien beschlossen. Im „Alten Flecken“ könnten künftig Wärmepumpen und Erdwärme als Energiequelle dienen. Eine Studie soll jetzt klären, ob das auch sinnvoll ist. Auch für das Gewerbegebiet an der Asdorfer Straße wird ein eigenes Wärmenetz geprüft. Neben einer Wärmepumpe könnten dort auch das Abwasser der Kläranlage Freudenberg oder das Fließgewässer Weibe als Wärmequellen dienen. Für die Untersuchungen ist ein Zeitraum von bis zu einem Jahr vorgesehen. Die Kosten liegen bei rund 35.000 Euro pro Studie. Finanziert werden könnte das über Fördermittel.