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Wälder leiden unter der Trockenheit
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Wälder leiden unter der Trockenheit

"Der heimische Wald bekommt den Klimawandel längst zu spüren. Bei Fichten, Kiefern und Tannen geht es langfristig ums Überleben", das sagt Friedhelm Kreft,Bezirksvorsitzender der Forst-Gewerkschaft. Die Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt warnt vor massiven Waldschäden.

Veröffentlicht: Dienstag, 23.07.2019 11:46

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Zu trocken, zu warm, zu viele Schädlinge: Ein Großteil der heimischen Nadelbäume ist nach Einschätzungen der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt Westfalen Mitte-Süd akut bedroht. Nach dem heißen Sommer 2018, ist auch 2019 bisher zu wenig Regen gefallen. Vor allem die Fichten leiden unter der Dürre. Auch der Borkenkäfer schädigt die Bäume stark. „Bei Fichten, Kiefern und Tannen geht es ums Überleben, sagt Friedhelm Kreft, Bezirksvorsitzender der Forst-Gewerkschaft. Wichtig ist laut Kreft eine neue Waldstrategie: Die Wälder sollten mit heimischen Bäumen aufgeforstet werden, außerdem soll es wieder mehr Mischwälder geben. Zusätzlich müssten wieder mehr Förster und Waldarbeiter eingestellt werden.

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