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"Vorgehensweise lässt Fragen offen"
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"Vorgehensweise lässt Fragen offen"

Bad Laasphes Bürgermeister Dirk Terlinden hat sich zur Schließung des Aldi-Zentrallagers in der Stadt geäußert. Das Vorgehen des Unternehmens lasse fragen offen, so der Verwaltungschef.

Veröffentlicht: Freitag, 12.02.2021 11:31

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„Sowohl die Vorgehensweise des Unternehmens als auch die Begründung der Entscheidung lassen Fragen offen“. So äußert sich Bad Laasphes Bürgermeister Dirk Terlinden zur Schließung des Aldi-Zentrallagers in der Stadt. Gestern Abend war bekannt geworden, dass zum 31. Dezember die Lichter im Zentrallager ausgehen, 160 Mitarbeiter sind von der Schließung betroffen. Der Bürgermeister hatte heute ein Gespräch mit Vertretern von Aldi Nord, dabei hat das Unternehmen die Entscheidung laut Terlinden mit "betriebswirtschaftlichen und logistischen Gründen“ begründet. In allen anstehenden Gesprächen müsse der Blick jetzt nach vorne gerichtet sein, so Terlinden. Es gelte, eine Antwort zu finden, wie es ab 2022 weitergeht. Über mögliche Perspektiven zur Nachnutzung des Lagerstandorts sind nach Angaben des Bürgermeisters bislang noch keine Entscheidungen bekannt. Auch die heimische CDU-Landtagsabgeordnete Anke Fuchs-Dreisbach und der CDU-Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein aus Burbach haben sich geäußert: Man sei von der Nachricht sehr überrascht und habe sich mit einem Appell an die Konzernzentrale Aldi Nord in Essen gewandt, heißt es in einem gemeinsamen Statement. "Wir fordern zum einen eine nachvollziehbare und transparente Begründung für die angekündigte Schließung und zum anderen konkrete Angebote für die Beschäftigten", so Klein und Fuchs-Dreisbach.

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