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Vogelschutz bei Burbach
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Vogelschutz bei Burbach

Im Burbacher Gemeindegebiet brüten die seltenen Braunkehlchen und der Wiesenpieper. Um sie zu erhalten, werden Gebiete nun "entbuscht".

Veröffentlicht: Dienstag, 21.01.2020 12:03

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Große Weiden und weitläufige Wiesen, die nicht von Sträuchern, Büschen oder Bäumen bewachsen sind, bilden das Zuhause für die Wiesenvögel Braunkehlchen und Wiesenpieper. Beide Vogelarten sind mittlerweile eine echte Seltenheit geworden, Siegen-Wittgenstein ist in NRW das letzte Gebiet, wo sie noch gehäufter anzutreffen sind. Laut Kreisverwaltung leben 90 der insgesamt nur noch 150 Braunkehlchen-Brutpaaren in NRW bei uns, bei den Wiesenpiepern sieht es ähnlich aus. Die meisten brüten im Burbacher Gebiet. Damit das so bleibt, werden der Kreis und die Biologische Station im Wetterbachtal bei Holzhausen und im Buchheller-Quellgebiet bei Lippe Büsche, Bäume und Sträucher entfernen. So bekommen die Tiere die so dringend benötigte freie Sicht. Außerdem bringen die Mitarbeiter im Frühling Zaunpfähle und Stangen an, von denen aus das Braunkehlchen auf Insektenjagd gehen kann.

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