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Geld ins Haus stecken: Damit auch Durchschnittsverdiener im Kreis Siegen-Wittgenstein sich wieder ein Haus oder eine Eigentumswohnung leisten können, soll der Bund eine „Haus-Förderung“ schaffen. Das fordern Branchenverbände. Da beim Wohneigentum die Miete wegfalle, rentierten sich die eigenen vier Wände im Alter: als eine „bewohnbare Rente“ – als ein Stück „Rente in Stein“.
© Nils Hillebrand (Symbolbild)
Geld ins Haus stecken: Damit auch Durchschnittsverdiener im Kreis Siegen-Wittgenstein sich wieder ein Haus oder eine Eigentumswohnung leisten können, soll der Bund eine „Haus-Förderung“ schaffen. Das fordern Branchenverbände. Da beim Wohneigentum die Miete wegfalle, rentierten sich die eigenen vier Wände im Alter: als eine „bewohnbare Rente“ – als ein Stück „Rente in Stein“.
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Viel Eigentum in Siegen-Wittgenstein

Im Kreis Siegen-Wittgenstein besitzen 53,2 % der Menschen Wohneigentum. Junge Menschen bleiben aber oft außen vor. Experten fordern neue Förderprogramme.

Veröffentlicht: Freitag, 20.02.2026 09:04

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Im Kreis Siegen-Wittgenstein gibt es rund 71.100 selbstgenutzte Wohnungen – das entspricht einer Wohneigentumsquote von 53,2 %, sagt das Pestel-Institut. Damit liegt die Region deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 43,5 %. Besonders auffällig: 24 % der Eigentümer wohnen in einer Eigentumswohnung.

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Junge fallen runter

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Doch gerade die 25- bis 40-Jährigen, etwa 55.200 Menschen im Kreis, haben es immer schwerer, sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen. Sie werden laut Pestel-Institut zur „Verlierer-Generation“, weil staatliche Förderungen wie die Eigenheimzulage und das Baukindergeld gestrichen wurden. Der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel und die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau fordern deshalb neue Förderprogramme, die auch Durchschnittsverdienern den Einstieg ins Wohneigentum ermöglichen.

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Forderung nach Unterstützung

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Die Experten betonen, dass direkte Zuschüsse und zinsgünstige Kredite schnell und unbürokratisch bereitgestellt werden müssen. Außerdem soll die Förderung langfristig garantiert werden, damit Familien und Jobstarter Planungssicherheit haben. Ohne neue Programme bleibt der Traum vom Eigenheim für viele weiterhin unerreichbar.

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