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UWG und Volt wollen Alternative zum Nationalpark
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UWG und Volt wollen Alternative zum Nationalpark

In der Debatte um einen möglichen Nationalpark am Rothaarkamm gibt es einen neuen Vorschlag. Die Fraktion UWG/Volt bringt ein Biosphärenreservat als Alternative für den Kreis Siegen-Wittgenstein ins Spiel.

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Diskutiert werden soll der Vorschlag auf der Kreistags-Sitzung im November.

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Streit um Nationalpark

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Seit Monaten diskutiert die Region kontrovers über die Pläne des Landes NRW für einen Nationalpark. Während Befürworter auf einen Tourismus-Boom hoffen, fürchten Kritiker massive Einschränkungen für die Wirtschaft und Infrastruktur. Besonders der geplante Ausbau der Route57 gilt in der Debatte als kritischer Punkt.

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Neues Schutzmodell

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UWG und Volt schlagen nun ein Biosphärenreservat unter dem Motto „Von B nach B“ vor. Das Gebiet soll von Burbach bis Bad Berleburg reichen und rund 30.000 Hektar umfassen. Im Gegensatz zum Nationalpark steht hier die nachhaltige Nutzung der Landschaft durch den Menschen im Fokus.

„Ein Biosphärenreservat könnte Natur schützen, ohne die Menschen vor Ort aus ihrer eigenen Region herauszudrängen.“ - Heike Krumm, Kreistagsmitglied der UWG/Volt-Fraktion

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Forderung an das Land

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Bevor eine Entscheidung fällt, fordert die Fraktion verbindliche Zusagen von der Landesregierung in Düsseldorf. Dazu gehören dauerhafte Mitbestimmungsrechte für die Kommunen und eine gesicherte Finanzierung für den Start des Projekts. Auch bestehende Wegerechte für Hauberge und Waldgenossenschaften müssten rechtssicher garantiert sein.

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Zukunft der Route57

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Ein Knackpunkt bleibt die Anbindung zwischen dem Siegerland und Wittgenstein für den Fernverkehr. Die Fraktion verlangt, dass ein Schutzstatus die Realisierung der Route57 unter keinen Umständen behindern darf. Erst wenn diese Punkte geklärt sind, will die Fraktion im Kreistag final entscheiden.

„Wir wollen kein blindes Ja und kein reflexhaftes Nein. Wir wollen Klarheit.“ - Sebastian Schoeppner, Fraktionsvorsitzender der UWG/Volt-Fraktion

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