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Urteil im "Fall Luise" erwartet
© Radio Siegen (Archivfoto)
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Urteil im "Fall Luise" erwartet

Im Fall der getöteten Luise aus Freudenberg entscheidet das Landgericht Koblenz am Donnerstag (28.05.) über Schmerzensgeld. Die Eltern und die Schwester fordern Entschädigung von den Täterinnen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 28.05.2026 03:30

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Das Zivilverfahren soll drei Jahre nach der schrecklichen Tat einen Abschluss finden.

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Tat vor drei Jahren

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Vor drei Jahren erschütterte der Tod der zwölfjährigen Luise aus Freudenberg das Siegerland. Zwei Mitschülerinnen gestanden die Tat, konnten aber wegen ihres Alters nicht strafrechtlich verfolgt werden. Da die Mädchen damals erst 12 und 13 Jahre alt waren, blieb ein Gefängnisaufenthalt aus.

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Schmerzensgeld gefordert

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Die Familie von Luise hat deshalb einen Zivilprozess gegen die beiden Täterinnen angestrengt. Sie fordern nach Angaben des zuständigen Richters insgesamt 50.000 Euro Schmerzensgeld für Luise sowie jeweils 30.000 Euro für die Eltern und die Schwester. Mit der Klage möchte die Familie laut ihrem Anwalt auch ein Zeichen setzen, dass solche Taten nicht folgenlos bleiben.

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Wie lange musste Luise leiden?

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Im Mittelpunkt der Verhandlungen stand die Frage, wie lange Luise vor ihrem Tod leiden musste. Laut Gericht wurde sie mit zahlreichen Messerstichen verletzt und starb schließlich an hohem Blutverlust. Die Dauer dieses Todeskampfes ist juristisch entscheidend für die genaue Höhe der finanziellen Entschädigung.

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Urteil am Mittag

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Das Landgericht Koblenz will die Entscheidung am Donnerstagmittag (28.05.) offiziell verkünden. Damit würde der Fall zumindest juristisch gesehen ein Ende finden.

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