
Die rechtsextreme Gruppe plante und verübte deutschlandweit schwere Straftaten.
Bezug zur Region
In Hamburg fiel am Mittwoch (05.08.) das Urteil gegen Mitglieder der Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“. Unter den Verurteilten befindet sich ein 15-jähriger Jugendlicher aus Haiger. Er erhielt wegen seiner Beteiligung eine Haftstrafe von anderthalb Jahren, die zur Bewährung ausgesetzt wurde.
Schwere Straftaten
Die Gruppe verübte unter anderem Brandanschläge auf Unterkünfte für Geflüchtete und ein Kulturhaus. Dabei nahmen die jungen Täter laut Gericht schwere Verletzungen oder den Tod von Menschen in Kauf. Zudem machten sie Jagd auf Personen, die sie fälschlicherweise für Pädophile hielten.
Hintergründe der Tat
Die Angeklagten waren zur Tatzeit zwischen 14 und 21 Jahre alt, weshalb das Jugendstrafrecht angewendet wurde. Die Verhandlung fand zum Schutz der jungen Täter weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Neben den Haftstrafen laufen weiterhin Ermittlungen gegen weitere mutmaßliche Unterstützer der Terrorgruppe.