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Urteil des Sportgerichts: 5 Jahre Sperre
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Urteil des Sportgerichts: 5 Jahre Sperre

Ein Spieler des Siegener SC darf mehrere Jahren lang kein Fußballspiel mehr bestreiten. Er hatte einen Schiedsrichter angegriffen.

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Der Fall hat weit über die Grenzen des Siegerlandes für Aufmerksamkeit gesorgt: Bei einem Kreisliga-Fußball-Spiel am vergangenen Sonntag greift ein Spieler des Siegener SC in der Nachspielzeit den Schiedsrichter an und wirbelt ihn wie ein Kampfsportler durch die Luft. Gestern wurde das sportliche Urteil gefällt: 5 Jahre Sperre. Davon 18 Monate auf Bewährung. Das liegt weit unter dem “Lebenslang sperren!”, das mehrheitlich in den sozialen Netzwerken gefordert wurde, aber im Regelwerk des DFB quasi nicht vorkommt.

Mit Blick auf vergleichbare Fälle, kann man das Urteil durchaus als hart aber angemessen werten.

Sportgerichtlich in dieser Fall damit erledigt. Ein weiterer Zivilprozess wegen Körperverletzung könnte noch folgen.

Der Siegener SC hat über Instagram Stellung bezogen. Er und der bestrafte Spieler akzeptierten das Urteil - er bereue sein Handeln von ganzem Herzen. Der Verein bittet aber darum, persönliche Anfeindungen und Beleidigungen im Netz zu unterlassen.

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