
Wie lässt sich Klimapolitik sozial gestalten? Dieser Frage gehen Wissenschaftler der Uni Siegen in einem neue Forschungsprojekt nach. Dafür bekommen sie 250.000 Euro von der EU. “Es geht um Themen, bei denen gerade einkommensschwächere Haushalte viel zu verlieren haben”, heißt es von der Uni. Die Arbeitsgruppe an der Uni schaut sich an, welche sozialen Effekte z.B. Heizungsgesetz und Verbrenner-Aus haben. Ziel ist, dass die Politik das gesammelte Wissen bei künftigen Klimaschutz-Ideen berücksichtigen können. Klimapolitik dürfe soziale Ungerechtigkeiten nicht verschärfen, sonst verliere man die Menschen, so der Leiter des Projekts in Siegen, Dr. Thomas Kopp. Neben der Uni Siegen machen auch andere Unis mit, insgesamt sind 13 Länder dabei. Insgesamt unterstützt die EU das Projekt mit drei Millionen Euro.