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Uni Siegen forscht zu ADHS
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Uni Siegen forscht zu ADHS

Hat ein Kind "ADHS", sollten Eltern viel stärker in die Behandlung eingezogen werden. Das fordert die Uni Siegen. Sie hat zusammen mit einer Kölner Klinik jetzt eine Studie zu dem Thema abgeschlossen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 09.03.2023 04:38

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ADHS ist weltweit eine der häufigsten psychiatrischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen. Bei fünf bis sieben Prozent tritt sie auf. Die Betroffenen sind oft unaufmerksam, sehr aktiv und impulsiv. Daraus ergeben sich nicht selten Probleme in der Schule oder im Umgang mit anderen. Seit vielen Jahren beschäftigt sich die Forschung mit der Krankheit, auch an der Uni Siegen. Sie hat jetzt zusammen mit einer Kölner Klinik eine Studie zu dem Thema durchgeführt. Über einen Zeitraum von drei Jahren wurden je 80 Grundschulkinder mit und ohne ADHS und deren Eltern untersucht. Auch Familien aus Siegen waren dabei. Ein Ergebnis: Kinder mit ADHS haben wesentlich seltener eine sichere Bindung zu ihren Eltern. Auch das Familienleben leidet stark unter der Krankheit. Die Forscher fordern daher, dass Eltern bei der Behandlung von ADHS viel stärker eingebunden werden sollten. 

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