
Die beiden großen Mensen der Uni Siegen richten sich darauf ein, im Wintersemester deutlich weniger zu tun zu haben. Die Mensa auf dem Haardter Berg kann z.B. bis zu 3.000 Gäste täglich bewirten. Mehr als 1.000 werden ab Oktober aber kaum noch erwartet. Das hat uns Insa Deeken gesagt. Sie ist die Geschäftsführerin des Studierendenwerks, das die Mensen betreibt. Für den Rückgang gebe es zwei Hauptgründe: Zum einen weniger Studierende und zum anderen ein verändertes Studienverhalten. Immer mehr Studies wären nur noch 3 Tage vor Ort an der Uni und würden ansonsten online lernen – ein Relikt aus der Corona-Zeit.
Die Uni versucht den Studi-Schwund mit mehr Studierenden aus dem Ausland zumindest zum Teil abzufedern. Unter ihnen sind immer mehr Inder und unter ihnen besonders viele Vegetariern. Auch das ist - neben gestiegenen Kosten für gutes Fleisch und guten Fisch - ein Grund dafür, dass das günstigste Essen der Mensa, der Eintopf, nun nur noch vegan angeboten wird. Für 2 Euro, inklusive Nachtisch.