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Trotz Minus im Haushalt: Freudenberg investiert
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Trotz Minus im Haushalt: Freudenberg investiert

Der Haushalt der Stadt Freudenberg wird im kommenden Jahr wohl ein Minus von fast fünf Millionen Euro aufweisen. Trotzdem wird auch kräftig investiert. Steuern und Abgaben sollen dagegen nicht erhöht werden.

Veröffentlicht: Freitag, 23.09.2022 03:32

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Die Stadt Freudenberg will nächstes Jahr rund 46,4 Millionen Euro ausgeben. Das sind etwa 3,7 Millionen Euro mehr als dieses Jahr. Unter dem Strich wird wohl ein Minus von fast fünf Millionen Euro unter dem Freudenberger Haushalt stehen. Schuld sind laut Bürgermeisterin Nicole Reschke und Kämmerer Julian Lütz v.a. die gestiegenen Energiekosten und die Kreisumlage. Allein die höheren Preise für Gas und Strom würden im nächsten Jahr rund 20 Prozent des Defizits ausmachen. Die Kreisumlage, also das Geld, was die Stadt Freudenberg an den Kreis Siegen-Wittgenstein abgeben muss, wird sich vermutlich um rund 650.000 Euro erhöhen. In Stein gemeißelt ist das aber noch nicht. Die Höhe der Kreisumlage legt der Kreistag erst im Dezember fest. Trotz allem will die Stadt 2023 auch kräftig investieren. Rund elf Millionen Euro sollen z.B. in die Straßensanierung und das Projekt „Autoarmer Alter Flecken“ fließen. Steuern und Abgaben sollen in Freudenberg nächstes Jahr nicht erhöht werden. Noch ist auch der Haushalt für die Stadt Freudenberg nicht offiziell durch. Die politischen Beratungen dazu gehen jetzt los, am Ende entscheidet der Rat in seiner Dezembersitzung.

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