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Trockenheit macht Wald zu schaffen
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Trockenheit macht Wald zu schaffen

Das Jahr 2019 war kein gutes Jahr für den Wald in Siegen-Wittgenstein: es war viel zu trocken. Das führte dazu, dass die Population des Borkenkäfers explodiert ist. Besonders betroffen sind das südliche Siegerland und Wittgenstein.

Veröffentlicht: Donnerstag, 30.01.2020 15:03

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Das Jahr 2019 war viel zu trocken und die Borkenkäferpopulation ist explodiert. Kein gutes Jahr also für den Wald in Siegen-Wittgenstein. Das berichtete Diethard Altrogge Leiter des Regionalforstamtes Siegen-Wittgenstein in der Jahrespresskonferenz. Besonders betroffen sind das südliche Siegerland und Wittgenstein. Auch der Start in das neue Jahr lief schlecht: es war wieder viel zu trocken. Das führt dazu, dass sich viel Schadholz ansammelt und auch lange im Wald liegenbleibt, da es nicht so schnell abtransportiert werden kann. Wenn das Holz zu lange liegenbleibt entwickelt sich sogenannte „Bläue“. Das ist ein Pilz der das Holz bläulich verfärbt. Dadurch verliert das Holz an Wert. Das ist besonders für die Waldbauern ein großes Problem. Sie seien auf den Erlös des Holzverkaufs angewiesen, beispielsweise um nachwachsende Waldgenerationen zu finanzieren und Wege instandzuhalten, sagte Diethard Altrogge am Radio Siegen Mikro:  

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