
Siegens Bürgermeister Tristan Vitt kritisiert die angekündigte Schließung der Stahlproduktion bei den Deutschen Edelstahlwerken in Geisweid scharf. Er spricht von einer Katastrophe für die Beschäftigten und ihre Familien sowie von einem schweren Schlag für Geisweid, die Stadt Siegen und die gesamte Region.
"Wichtiger Teil der Industriegeschichte"
Vitt betont, dass das Stahlwerk ein wichtiger Teil der Industriegeschichte und Identität Siegens sei. Die Entscheidung des Unternehmens sei für ihn nicht nachvollziehbar. Der Bürgermeister kündigt an, sich gemeinsam mit Beschäftigten, Arbeitnehmervertretern und weiteren Beteiligten für den Erhalt des Standorts einzusetzen. Das Unternehmen müsse seine Pläne nachvollziehbar begründen und mögliche Alternativen ernsthaft prüfen.
Jens Kamieth: "Eine sehr bittere Nachricht"
"Die Entscheidung der Deutschen Edelstahlwerke, die Stahlproduktion in Siegen-Wittgenstein zu pausieren und nach Witten zu verlagern, ist eine sehr bittere Nachricht für Siegen und die gesamte Region." So sieht es der CDU-Landtagsabgeordnete Jens Kamieth. Der Geisweider Politiker sagt, wenn wir eine Zukunft für die Stahlproduktion in Deutschland und Geisweid wollen, brauchen wir verlässliche, industriefreundliche Rahmenbedingungen und wettbewerbsfähige Energiepreise: