
Es war voll, die Laune war gut und es gab keine schweren Unfälle: tausende Menschen haben am gestrigen Sonntag das autofreie Siegtal zwischen Netphen und Siegburg erkundet. Die meisten waren mit dem Fahrrad unterwegs. Aber auch Skater und Jogger nutzten die Gelegenheit. Das Wetter passte – auch wenn es am Nachmittag mal kräftige Regenschauer gab.
Auf 110 Kilometern Länge war das Siegtal autofrei – angefangen von der Ortsumgehung in Netphen bis nach Siegburg. “Die größte Werbeveranstaltung für das Siegtal schlechthin,” sagte Landrat Andreas Müller. Organisiert wurde “Siegtal pur” gemeinsam vom Rhein-Sieg-Kreis, dem Kreis Altenkirchen und dem Kreis Siegen-Wittgenstein. Siegens Bürgermeister Tristan Vitt und Netphens Bürgermeister Marco Müller dankten den vielen ehrenamtlichen Helfern, die an den Sperrstellen dafür sorgten, dass niemand mit dem Auto in den Veranstaltungsbereich fuhr. “Es läuft super!” Der Kreis Altenkirchen stellte fest: “Dabei wurden überall deutlich mehr Teilnehmer verzeichnet als im vergangenen Jahr.
Feuerwehr, Polizei, DRK, Malteser und THW waren im Einsatz und sorgten für einen reibungslosen Ablauf – auch wenn die HTS in Siegen am Sonntagmorgen erst eine Stunde später freigegeben werden konnte, als geplant.


