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Tatmotiv bleibt weiter im Dunkeln
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Tatmotiv bleibt weiter im Dunkeln

Der 28-jährige der im April einen Mann in Rudersdorf mit 34 Messerstichen getötet hat, muss wegen Totschlags für 11 Jahre und 6 Monate ins Gefängnis. Zu dem Urteil kam heute das Siegener Landgericht. Zudem muss er 50.000 Euro Schadensersatz an die Frau und die zwei Kinder des Opfers zahlen.

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Im April ist ein 44 jähriger Mann in Rudersdorf am Tannenhof mit 34 Messerstichen umgebracht worden. Heute hat das Landgericht Siegen den Täter verurteilt. Der 28-jährige muss für 11 Jahr und sechs Monate in Haft. Zusätzlich muss er der Familie des Opfers 50.000 Euro Schadenersatz zahlen. Warum er den Familienvater umgebracht hat bleibt aber unklar. Richterin Elfriede Dreisbach spricht von einer brutalen Tat. Insgesamt vierunddreißigmal hat der Täter zugestochen, dreimal davon von hinten in den Oberkörper. Der Angeklagte hatte ausgesagt, dass das Opfer Mitglied einer kriminellen Vereinigung war, die ihn erpresst und unter Druck gesetzt hat. Das Gericht glaubt dieser Aussage nicht. Dafür gibt es keinerlei Beweise, sagt Dreisbach in der Urteilsverkündung. Das ist eine reine Schutzbehauptung. Trotzdem bleibt das Motiv im Dunkeln. Alles was man weiß: das Opfer und der Angeklagte hatten Minuten vor der Tat einen Streit.  Der Verteidiger Carsten Marx hat auf Radio Siegen Nachfrage bestätigt, dass er Revision einlegen wird.

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