
Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf das Studierendenwerk in Siegen. In Normalzeiten finanziert es sich nach eigenen Angaben zu rund einem Viertel durch die Einnahmen aus Mensen und Cafeterien. Durch Corona findet auch an der Uni Siegen aktuell kein normaler Betrieb statt. So muss das Studierendenwerk große Einbußen bei den Einnahmen aus der Gastronomie verkraften. Hier hilft nun das Land. Der Landtag hat Finanzhilfen für die Studierendenwerke von rund 5,2 Millionen Euro beschlossen. Detlef Rujanski, Geschäftsführer des Siegener Studierendenwerks, freut sich sehr darüber, glaubt aber auch, dass in den kommenden Wochen weitere Hilfen notwendig sein werden. Das Studierendenwerk beschäftigt derzeit rund 200 Mitarbeiter, und betreibt u.a. zwei Mensen, drei Cafeterien und acht Wohnanlagen.