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Strukturen ausgebaut
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Strukturen ausgebaut

Eine rechtsextremistische Kleinstpartei hat im vergangenen Jahr ihre Strukturen in NRW ausgebaut und in Siegen ein Parteibüro eröffnet.

Veröffentlicht: Mittwoch, 23.06.2021 06:45

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Siegen war im vergangenen Jahr regionaler Schwerpunkt der rechtsextremistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“. So steht es im Jahresbericht des NRW-Verfassungsschutzes. In Siegen seien regelmäßig Veranstaltungen und Kundgebungen abgehalten worden. Anfang Juli 2020 wurde an der Eintracht ein Parteibüro eröffnet. Dort habe es unter anderem eine Schulung durch einen als Anwalt tätigen Rechtsextremisten aus Hessen gegeben. Nachdem ein queerer Aktivist in Siegen von Jugendlichen erst schwulenfeindlich beleidigt und dann tätlich angegriffen wurde, hätten Rechtsextremisten der Partei vor der Wohnung des Mannes posiert, ihn verhöhnt und eingeschüchtert. Dem III. Weg sei es 2020 gelungen, seine Strukturen in NRW auszubauen. Die Rechtsextremisten hätten versucht, sich die Skepsis gegen die Corona-Schutzmaßnahmen in Teilen der Bevölkerung zu Nutze zu machen und die Proteste zu radikalisieren. Laut Verfassungsschutzbericht würden die Planungen für den Bundestagswahlkampf zeigen, dass der III. Weg diese Strategie weiter verfolgen möchte.

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