
In Siegens Krankenhauslandschaft stehen offenbar Veränderungen an. Gestern haben sich Vertreter des Evangelischen Kirchenkreises Siegen-Wittgenstein, des DRKs und der Kreisverwaltung zu einem Gespräch getroffen. Das hat der Kreis bestätigt. Die beteiligten Parteien sind die Träger des Jung-Stilling-Krankenhauses, der Kinderklinik und des Klinikums Siegen. Das Gespräch sei “offen und konstruktiv” gewesen, so der Kreis. Es ging dabei um die Frage, wie die stationäre Versorgung in den Krankenhäusern bei uns künftig aussehen soll. Einzelheiten zu dem Gespräch hat der Kreis nicht mitgeteilt, auch das Wort “Fusion” wird in der Mitteilung nicht genannt. Die Rede ist aber von “sinnvollen gemeinsamen Überlegungen” und einer “Überprüfung der derzeit vorhandenen gesellschaftsrechtlichen Strukturen”. Dafür soll in einem ersten Schritt jetzt der aktuelle Versorgungsbedarf analysiert werden.