
Die Stadtverwaltung wird jetzt mit der Eigentümergesellschaft Siegberg Immobilien über einen konkreten Mietvertrag sprechen. Geplant ist die Nutzung von Flächen im Erdgeschoss sowie im ersten Untergeschoss des ehemaligen Warenhauses. Dort sollen moderne Lern- und Arbeitsplätze, Aufenthaltsbereiche und Flächen für Veranstaltungen entstehen.
Vertrag über 30 Jahre
Vorgesehen ist eine Laufzeit des Mietvertrages von insgesamt 30 Jahren mit einer späteren Kaufoption für die Stadt. Eine endgültige Entscheidung über die genauen Konditionen soll der Stadtrat im kommenden Frühjahr treffen.
Kritik an Kosten
Obwohl die Mehrheit für die Verhandlungen stimmte, gab es im Rat deutliche Kritik von der AfD, der CDU und den Grünen. Vor allem die hohen Kosten und die Frage nach der tatsächlichen Belebung der Oberstadt wurden dabei thematisiert. Deshalb will die CDU prüfen lassen, ob durch den Umzug tatsächlich mehr Menschen in die Oberstadt kommen. Sie schlug außerdem vor, die geplante Fläche von 5.000 auf rund 3.900 Quadratmeter zu verkleinern.
Ratsabstimmung
Der Beschluss zur Verhandlung von Mietkonditionen fiel nicht einstimmig: Die AfD stimmte dagegen. Außerdem gab es eine Gegenstimme aus der CDU, eine fraktionslose Gegenstimme und vier Enthaltungen aus der CDU. Die Mehrheit stimmte somit aber für die Vertragsaushandlungen.